Social Media oder Suchmaschinen Ads im B2B?

Kategorie: Fragen & Antworten

Welche Art von digitalem Marketing im B2B?

Es gibt viele verschiedene Arten von digitalem Marketing. Die Vielfalt kann allerdings auch schnell überfordern.

Natürlich hängt es von unzähligen Faktoren ab, welche Art des digitalen Marketings zu empfehlen ist. Hier geht es speziell um die Suche nach Kunden im B2B Bereich.

Empfehlung: Google Ads

Wenn du vor der Frage stehst welche Art des (digitalen) Marketings dir am meisten bringt, versetze dich immer zuerst in deinen Traumkunden.
Überlege dir wann dieser auf das Problem treffen wird, welches du mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung lösen kannst.

Im B2B Bereich werden andere Unternehmer oder deren Angestellte während der Arbeit nach Lösungen, also deinen Produkten, suchen. Sie kennen ihre Anforderungen genau und suchen daher gezielt. Die Chance sie kalt von deinem Produkt zu überzeugen sind sehr niedrig.

Google Ads ermöglichen es dir, Anzeigen auf offensichtliche Kaufinteressen gezielt auszuspielen. Um dies im Detail zu verstehen gibt es nachfolgend einen kurzen Exkurs in die Marketing Theorie. Aber nicht trocken, versrochen.

Exkurs: Push vs Pull Marketing

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Marketing. Beim Push Marketing „drückst“ du deine Botschaft nach außen. In diesem Zusammenhang hast du vielleicht schon einmal das Wort Unterbrechungsmarketing gehört. Wie der Name schon sagt unterbrichst du mit deiner Werbebotschaft den beworbenen.
Beispielsweise bei Social Media Ads ist dies der Fall. Eine Person scrollt durch ihren Newsfeed und wird durch eine Anzeige unterbrochen. Du kannst allerdings nie wissen in welcher Situation sich die Person zu diesem Zeitpunkt befindet. Möglicherweise steht sie an einer Bushaltestelle und hat kein Interesse etwas zu kaufen.

Vorteil Push Marketing: Produkte, die niemand kennt (und nach denen niemand sucht) können bekannt gemacht werden.

Nachteil Push Marketing: Du erwischst die beworbenen Personen eventuell in unpassenden Situationen oder triffst die völlig falsche Zielgruppe.

 

Das Pull Marketing hingegen zieht Kunden mit einer bestimmten Kaufintention direkt an. Ein sehr passendes Beispiel sind Google Suchnetzwerk-Anzeigen.
Dort kannst du deine Anzeigen für ganz bestimmte und genau definierte Suchanfragen ausspielen lassen.

Beispiel: Deine Anzeige wird nur für die Suchanfrage „Industriehalle bauen lassen“ ausgespielt. Die Intention des suchenden ist absolut klar. Die Chance, dass er zu deinem Kunden wird ist sehr hoch. Vorausgesetzt du bietest natürlich den Bau von Industriehallen an ?.

Vorteil Pull Marketing: Die suchenden interessieren sich offensichtlich für dein Produkt oder deine Dienstleistung und tun dies exakt in dem Moment, in welchem sie deine Anzeige sehen.

Nachteil Pull Marketing: Produkte, die niemand kennt (Bsp. Innovationen oder neue Produktgruppen) können nicht beworben werden. Warum? Niemand sucht etwas, dass er nicht kennt.

Trotzdem Social Media?

Hier möchte ich noch einmal genauer differenzieren.

Social Media Präsenz allgemein:

Es macht absolut Sinn sich auf Social Media Plattformen zu präsentieren, auch als B2B lastiges Unternehmen. Auch Entscheider sind (nach Feierabend) auf solchen Plattformen unterwegs.
Viel wichtiger aber: potentielle Angestellte und Azubis sind dort (ständig) unterwegs.

Auf diesen Plattformen solltest du dich präsentieren. Je nach Unternehmensgröße sollte das natürlich einer gewissen Professionalität folgen. Aber: Social Media ist schnelllebig. Versuche nicht alles 100% perfekt zu machen – bleib authentisch!

Kleiner Tipp am Rande: Dokumentiere mehr als zu kreieren. Dazu wird es aber in kürze ein YouTube Video geben (Folge mir jetzt auf YouTube!)

Social Media Werbung:

Kann auch in dieser Branche sehr gut funktionieren. Zu Beginn würde ich dir empfehlen Social Media für Re-Targeting Anzeigen zu nutzen. Das bedeutet deine Werbung nur an Personen auszuspielen, welche bereits einmal auf deiner Webseite waren.

Fazit

Das wichtigste ist immer sich in die eigene Zielgruppe hinein zu versetzen. Überlege dir in welche Situation potentielle Kunden auf ein Problem treffen werden, welches du lösen kannst.

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