Herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Kanzleimarketing-Podcasts. Konkret sind wir in der ersten Episode von 2026 und hier möchte ich einmal einen kleinen Ausblick beziehungsweise eine Mischung aus Rückschau und Ausblick bieten. Konkret geht es nämlich darum, was ich im Kanzleimarketing in 2026 erwarte zu sehen. Und diese Erwartungen sind quasi basiert auf meinen Beobachtungen aus 2025, aus vielen Kanzlermarkt-und Kundenprojekten, die ich durchführen durfte. Und da möchte ich jetzt mal so ein paar Sachen mitgeben, nämlich konkret einmal die vier Sachen, die mir so am stärksten aufgefallen sind und die ich auch am ehesten im Prinzip so sehe als Ausblick, Ausblicksmöglichkeit für das neue Jahr, für das aktuelle Jahr 2026. Punkt eins: Die Grundlage bleibt immer gute Suchmaschinenoptimierung. Seo ist nicht tot, sondern handwerklich gut gemachtte Suchmaschinenoptimierung ist nach wie vor das Fundament, und zwar nicht nur für Sichtbarkeit im Internet, für Anfragen, für Mandate, sondern auch für, wie auch immer man es nennen möchte, AI SEO, LLM SEO, Geo, wie auch immer, also die Optimierung, von LLMs, also von KI-Suite-ChatGPT, der Google-Ki-Suche und Co, vorgeschlagen zu werden. Wichtiger Punkt: Es ist nach wie vor Die normale Suche, die herkömmliche Google-Suche, mit Abstand der größte Traffic-Treiber. Darüber werden die meisten Anfragen aktuell, wenn du eine gut optimierte Strategie in dem Fall umsetzt, darüber werden die meisten Anfragen kommen.
Sprecher 1 (00:02:04.10)
Aber das heißt nicht, dass man dann sagen sollte: „Okay, irgendwie 80% oder 90% meines Traffic kommen nach wie vor aus der klassischen Google-Suche. Ist mir doch die LLMs egal, ist mir doch die KI egal? Weil ich in 2025 gesehen habe, dass von ganz, ganz, ganz wenigen Nullkommaprozentanteiligen Website-Besuchern, die über ChatGPT und Co. Kamen, das Ganze hochging auf mehrere Prozent. Und selbst wenn das teilweise einstellige Prozentzahlen sind, mal sind es vielleicht sogar 10 Prozent schon, ist aber eher die Ausnahme, war das ein sehr rasantter Anstieg und es wurde extrem schnell mehr, dass die Besucher nicht mehr über aus der klassischen Suche kam, sondern eben auch aus der KI-Suche und deswegen solltest du da gewappnet sein. Wie gesagt, aber die Grundlage dafür, auch dort vorgeschlagen zu werden, bleibt nach wie vor handwerklich sehr gut gemachtte Suchmaschinenoptimierung. Das ist und bleibt das Fundament. Es gibt ein paar Anforderungen, die sich geändert haben. Ein paar Sachen sind neu dazugekommen, aber grundsätzlich die Grundlagen bleiben gleich. Ich habe auch ein Webinar dazu gehalten, und zwar Anfang letzten Jahres. Und das hatte ich wohl ganz gut vorbereitet, ganz gut recherchiert und so ein paar fairerweise Annahmen getroffen, wo man jetzt noch nicht so genau wusste, wie wird sich das Ganze entwickeln und die sind glücklicherweise eingetroffen.
Sprecher 1 (00:03:30.00)
Wenn du Interesse hast, schreib mir gerne kurz eine Nachricht auf LinkedIn oder per E-Mail, einfach über meine Website, „sebastianklingel. Com, findest du da beides. Dann kann ich dir gerne die Aufzeichnung des Webinars zuschicken. Das ist nämlich nach wie vor noch aktuell und nach wie vor auch noch relevant. Zweiter Punkt ist der Punkt des Vertrauensaufbaus. Und zwar bleibt der Punkt bestehen, dass man bei potenziellen Mandanten zu Website-Besuchern im Prinzip natürlich Vertrauen aufbauen sollte, aber es kommt eine neue Identität, Entität meinte ich, genau. Vielleicht auch eine Identität, wer weiß, wie weit sich da die KI weiterentwickeln dieses Jahr. Auf jeden Fall kommt eine neue Entität an den Tisch, nämlich die LLMs und auch zu denen sollte man Vertrauen aufbauen. Also du willst erreichen, dass ChatGPT dich, deine Marke, deine Kanzlei, wie auch immer, als vertrauenswürdig ansieht, denn die ganzen KI sind einfach paranoid. Die haben einfach Angst, dass sie halluzinieren und dass sie falsche Informationen vertreiben oder nennen oder wie auch immer. Das war am Anfang ja ein riesen Problem. Das ist immer noch nicht gelöst sicherlich, ist aber besser geworden. Und deswegen Haben die sich dazu entschieden, oder die Entwickler, wer auch immer, dass man vertrauenswürdige Quellen raussucht, vertrauenswürdige Marken, Entitäten, bestenfalls dann eben für dein Rechtsgebiet, dein Fokusgebiet, deine Kanzlei, besucht und dort einfach mal die Inhalte befragt, herauszufinden, was ist denn die richtige Antwort da drauf?
Sprecher 1 (00:05:06.22)
Und netterweise wird da häufig auch eine Quellenangabe zugenannt. Und das ist der Grund, dass du versuchen solltest, rund dein Themengebiet, die wichtigsten Punkte, das Kerngebiet, was am Ende bei dir zu Anfragen, zu lukrativen Mandaten führt, eine Wissensdatenbank aufbaust und darüber Vertrauen auch zu den LLMs aufbaust, dass die Dass sie sich einfach merken, wenn jemand zum Arbeitsrecht eine Frage hat: „Da kenne ich mich nicht so gut aus, aber ich weiß, wer sich auskennt, und da schaue ich mal nach, wie die richtige Antwort auf diese Spezialfrage ist. Bedeutet also, auch das ist wieder grundlagen SEO im Prinzip, handwerklich die Sachen beantworten, nach denen potenzielle Website-Besucher oder User oder wie auch immer suchen, aber eben auch mit dem Hintergrund, das Ganze auch so aufzubereiten, dass LLMs was davon haben. Der dritte Punkt, den ich sehe, der sich aus 2025 quasi ergibt und der sich fortsetzen wird, ist, es wird grundsätzlich mal weniger Traffic, es werden weniger Besuche auf Websites kommen, aber die Diejenigen, die die Website besuchen, werden eine höhere Qualität haben. Was meine ich damit? Manche Fragen, die eher oberflächlich sind, die werden einfach direkt von KIs beantwortet und Nutzer sind dann damit vielleicht schon happy und sind dann fertig.
Sprecher 1 (00:06:30.25)
Die kommen also nicht mehr auf die Seite, den Blogbeitrag zu lesen, vielleicht. Das ist aber nicht so schlimm. A) ist es noch nicht extrem groß messbar, aber auch da sieht man, okay, so ein paar Prozent für bestimmte Themen, also für die ganz oberflächlichen Themen, sind ein bisschen weniger geworden. Das ist jetzt, wie gesagt, noch überhaupt nicht nennenswert im Prinzip, über alle Kundenprojekte hinweg zu sehen, aber eben ein Trend ist erkennbar. Also je oberflächlicher die Frage, desto weniger wird direkt der Beitrag dann angesteuert werden. In Zukunft ist meine Wette. Und das bedeutet aber auch, dass diejenigen, die dann auf die Website kommen, wie auch immer, von wem auch immer empfohlen, von der Suche oder von der KI, die werden eine höhere Qualität in dem Sinne haben, dass sie eben sehr nah an der Anfrage sind und dass sie am Ende direkt den Dienstleister, in dem Fall eine anwaltliche Beratung wollen. Und das ist ja auch wichtiger. Das ist am Ende ja das Ziel. Du möchtest ja nicht extrem viele Website-Besucher, sondern du möchtest hochqualitative Anfragen generieren. Deswegen ist das erst mal nicht schlecht. Wichtig, auch hier, es muss weiterhin auch diese Inhalte geben, die eher an der Oberfläche kratzen, weil die KI, das LLM, muss ja zu dir Vertrauen aufbauen und muss dich erst mal nennen können, dich später dann auch – du wirst erst als Quelle genannt – und dann später als Dienstleister empfohlen, besten Fall.
Sprecher 1 (00:08:01.15)
Punkt vier: Die Website, das ganze Leimarketing-Portal, was auch immer, sollte die Möglichkeit zur Interaktion schaffen und Anreize bieten, dass man die Website besucht. Was meine ich damit? Reiner Inhalt kann auch einfach in Textform in ChatGPT und Co. Dargestellt werden. Was bei Kundenprojekten, je nach Rechtsgebiet, sehr, sehr gut funktionieren kann, sind, ich nenne die einfach mal Quick Check Formulare. Das bedeutet, wir bieten einfach an: „Hey, du hast ein ganz spezifisches konkretes Problem, irgendeinen Rechtsfall und bist dir nicht sicher, ob es sich lohnt, dagegen vorzugehen, das weiterzuverfolgen oder was auch immer. Und für diese standardisierten Fälle bieten wir solche Quick-Check-Formulare an, wo wir alle Informationen abfragen, die relevant sind, eben diese Antwort geben zu können als Anwalt: Ja, lohnt sich oder nein, lohnt sich nicht? Das ist extrem Träben gut. Das funktioniert wirklich sehr, sehr gut als Akquisehebel, weil da kommen die Leute dann auf die Website, die potenziellen Mandanten füllen das aus, geben ihre Informationen rein und bekommen im Gegenzug eben eine Antwort dazu und dann ist man im Gespräch. Und das ist einfach so wertvoll, vor allem eben als Rechtsanwaltskanzlei, so was anzubieten, weil das Vertrauen in ChatGPT ist jetzt relativ hoch, auf jeden Fall, würde ich mal sagen, schon von vielen Nutzern.
Sprecher 1 (00:09:29.05)
Aber bei rechtlichen Fragestellungen, ich kann es mir aktuell nicht vorstellen, dass da irgendwann mal ChatGPT über einer renommierten Kanzlei steht und das Vertrauen ist da deutlich höher. Und wenn man dann die Möglichkeit hat, für sein konkretes Problem eine Antwort zu bekommen, häufig sogar kostenfrei, und einfach zu wissen, in welche Richtung geht das, dann ist es extrem wertvoll, dann kommen die Leute auch auf die Website. Dazu vielleicht ein kurzer Punkt. Muss ich einmal umschalten. Ist ja der Das ist die nächste Folge in 2026, aber es scheint noch zu funktionieren. Kleiner Hinweis in eigener Sache: Wer Interesse hat, wie man so was aufbauen kann mit diesen Quick Check Formularen, der kann gerne mal auf acquiseguide. De gehen oder einfach auf meine Website. Da ist es auch überall beworben im Prinzip. Und zwar erstelle ich jedem, der Interesse hat, einen Acquise Guide, der ist individuell auf die persönlichen Ziele zugeschnitten und da erkläre ich dann auch ganz genau Schritt für Schritt, wie man solche Formulare mit in die Kanzleimarketing-Strategie aufbaut. Zweiter Punkt beim Thema der Interaktion, die man schaffen kann und schaffen sollte auf Websites, sind tatsächlich ein Use-Case, den ich gerade mit ein paar ausgewählten Kunden entwickle und teste.
Sprecher 1 (00:10:46.14)
Das sind nämlich Chatbots, aber auf der Website. Und zwar sind das Chatbots, die als Wissensdatenbank alle Inhalte haben, die im Kanzleimarketing-Portal des Kunden hinterlegt sind. Das sind ja anwaltlich erstellte, geprüfte und validierte Aussagen zu rechtlichen Fragestellungen, diese Beiträge am Ende. Und diese Wissensdatenbank bietet wiederum die Grundlage für einen Chatbot, der sich auf der Website befindet. Ich habe den jetzt mal Portalbot genannt. Da werde ich in der nächsten Zeit immer mehr zu zeigen. Wie gesagt, das ist jetzt aktuell in der Testphase mit verschiedenen Kunden und da bieten wir die Möglichkeit, dass man seine Fragen eben direkt dem Portal, dem Blog der Website stellen kann, und zwar mit den Inhalten, die anwaltlich, wie gesagt, validiert sind. Und das ist auch ein guter Grund, auf die Website zu kommen. Da liest man die Artikel quasi über Umwege und chattet am Ende direkt mit den Artikeln. Das war es für diese Episode, wo es mir jetzt einfach mal darum ging, zu schauen, was sind so die vier wichtigsten Punkte, die mir jetzt 2025 aufgefallen sind und was sind daraus meine Ableitungen? Was ist mein Ausblick für das Jahr 2026? Ich hoffe, das war interessant. Ich hoffe, du konntest davon etwas mitnehmen.
Sprecher 1 (00:12:02.14)
Und ja, wenn das der Fall war, dann freue ich mich über ein Abo vom Podcast und wenn du den Podcast weiterempfiehlst. Ansonsten sehen wir uns demnächst wieder in der nächsten Episode. Bis dann.