Mehr Google-Bewertungen für Kanzleien: Praktische Strategien aus dem Alltag

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Shownotes

In dieser Episode des Kanzleimarketing-Podcasts spreche ich darüber, wie du als Anwalt oder Kanzleiinhaber deutlich einfacher und planbarer mehr Bewertungen sammeln kannst – insbesondere bei Google, aber auch auf anderen relevanten Plattformen wie anwalt.de oder LinkedIn.

Ich erkläre, warum Google-Bewertungen nicht nur für neue Mandanten wichtig sind, sondern zunehmend auch für KI-Suchmaschinen und Tools wie ChatGPT eine große Rolle spielen. Außerdem teile ich meine besten praktischen Tipps, wie du die Hürde für Mandanten massiv senkst und sogar von Nicht-Mandanten wertvolle Bewertungen bekommst.

Ich spreche über:

  • Warum Google-Bewertungen für Kanzleien immer relevanter werden – auch durch KI  
  • Wie ich zufriedene Mandanten im richtigen Moment aktiv um eine Bewertung bitten würde
  • Der wichtigste Hebel: Ein direkter Link zum Bewertungsformular (und wie du ihn bekommst)  
  • Wie Weiterleitungen wie „kanzlei.de/bewertung“ das Ganze noch einfacher machen  
  • Wie ich potenzielle Mandanten, die kein Mandat brauchen, erfolgreich in Bewerter verwandeln würde  
  • Die Kraft kleiner, schneller Hilfestellungen – und warum sie oft zu den besten Bewertungen führen  

Du hast Fragen oder möchtest ein Thema vorschlagen? Dann schreib mir an info@kanzleimarketing-podcast.de.

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Kanzleimarketing-Podcasts. Heute darf ich eine weitere Frage beantworten, und zwar die Frage: Wie bekomme ich mehr Google-Bewertungen? Ich würde es sogar ausweiten und sagen: Wie bekomme ich generell mehr Bewertungen? Es kann ja sein, dass zum Beispiel bei dir jetzt anwalt. De für dich relevanter ist oder dass du auf LinkedIn Bewertungen sammelst. Würde ich da alles mit unter einen Hut packen mit dem kleinen Zusatz, dass Google immer eine Überlegung wert ist, dort Bewertungen zu sammeln, weil du eben nicht nur viele Leute abholst, die dich suchen, viele googeln halt einfach, also die absolute Mehrheit, sondern auch, weil viele LLMs, also viele KI-Such „Maschinen, ChatGPT und Co, alle möglichen KIs, denen eben auch Fragen gestellt werden. Die schauen sich auch noch mal an, wie viele Bewertungen gibt es bei Google und wie sehen die so aus, weil dort auch dieser Vertrauensfaktor sehr relevant ist. Also ganz kurz zusammengefasst: Bewertungen sind gut, Bewertungen sind wichtig, mehr positive Bewertungen sind gut. Genau. Wie kommst du jetzt einfach dazu, dass du mehr Google-Bewertungen sammelst? Der wichtigste Punkt aus meiner Sicht ist, das ist ganz einfach, das weiß jeder, aber man macht es selten. Ich weiß, ich mache das auch viel zu selten.

Sprecher 1 (00:01:26.07)
Immer wenn ein Mandant in der Zusammenarbeit gerade sehr happy ist, einfach weil irgendwas besonders gut geklappt hat, weil man irgendwas hingekriegt hat oder man dann schon dachte, das klappt wahrscheinlich nicht, das ist irgendwie ein großes Problem, keine Ahnung, kriegt man bestimmt nicht gelöst. Wenn man so ein Thema gelöst bekommt und der Mandant sich dann häufiger einfach bedankt, sagt: „Hey, super, das hat ja mega gut geklappt, oder mit der Zusammenarbeit generell sehr zufrieden ist. Immer wenn der Mandant so was fallen lässt, dann kann man ruhig sagen, also erst mal, dass einen das natürlich sehr freut und dass man sich ebenfalls sehr über eine Bewertung freuen würde auf einem Portal, einfach weil das generell das Kanzleimarketing deutlich vereinfacht, weil potenzielle Mandanten, die quasi so vor der Entscheidung stehen: „Soll ich hier Mandant werden oder woanders? Da kann eben so eine Bewertung den positiven Ausschlag geben und dann muss man es so einfach wie möglich machen. Also bestenfalls, das empfehle ich eigentlich jedem, dass man sich diesen Link direkt zur Bewertung einmal abspeichert. Wie kommst du da hin? Am besten gehst du in ein Inkognito-Fenster, dann bist du nicht eingeloggt und stellst sicher, dass du auf jeden Fall an die richtige Stelle kommst, suchst einfach nach deinem Google-Unternehmensprofil, nach deinem Google Business Profil und klickst dort dich so weit hin, bis du bei dem Punkt der Bewertung bist, also bei diesem Formular, wo man die Sterne auswählen kann.

Sprecher 1 (00:02:53.19)
Und dann nimmst du oben diesen Link, diese URL, die in der Adresszeile des Browsers steht und die einmal raus. Und wenn du das gemacht hast, also diese URL, die direkt zu dieser Bewertung führt, wo du direkt die Sterne speichern kannst, wenn du diese verschickst, dann muss niemand mehr auf die Suche gehen, weil das ist so der größte Punkt, der einbremst am Ende, der dafür sorgt, dass dann doch keine Bewertung abgegeben wird, dass man da jetzt keine Lust hat, irgendwie bei Google zu suchen. Dann weiß man nicht genau, wie man da hinkommt. Viele machen das ja auch nicht tagtäglich. Wenn einfach den direkten Link verschicken kann und dann muss jemand nur noch auf die Sterne tippen und vielleicht dann zwei Zeile eintippen, dann funktioniert das auch deutlich, deutlich besser. Kleiner Pro-Tipp, das kannst du vielleicht auch einfach an deine Webdesign-Agentur oder dein Webmaster oder wie auch immer weitergeben, wenn du da nicht so tief im Thema drin bist, verständlicherweise, ist ja weit weg vom Tagesgeschäft, ist, dass man so eine Weiterleitung einrichtet, dass man einfach quasi kanzleipunkt. De/bewerten oder kanzlei. De/ Google-Bewertung oder so irgendwas einrichtet, was einfach am Ende nur eine Weiterleitung auf diese lange, sehr kryptische URL von Google ist, was am Ende auch wieder direkt zur Bewertung führt, weil dann kann man es auch sagen.

Sprecher 1 (00:04:12.23)
Dann kann man auch sagen: „Hey, ich würde mich wahnsinnig über eine Bewertung freuen, und zwar einfach unter kanzlei. De/bewertung. Und das hilft schon mal extrem weiter. So eine Weiterleitung ist da ganz hilfreich. Sonst gibt es auch noch so Link-Shortener, aber ich würde es tatsächlich mit so einer Weiterleitung von der Kanzleidomain machen, einfach weil man es auch leichter sich merken und dann den anderen mitteilen kann, mit dem man sich gerade unterhält. Ein weiterer Punkt, den viele übersehen und der aus meiner Sicht ein sehr starker Bewertungshebel ist, sind gar nicht die Mandanten, sondern sind potenzielle Mandanten, die keine Mandanten werden. Klingt erst mal komisch, nicht intuitiv, aber ist so: Du kennst das bestimmt aus dem Tagesgeschäft, dass du Anrufe bekommst von potenziellen Mandanten, die haben eine Frage und du merkst schon, ich kann die Frage beantworten, ich brauche dafür drei bis fünf Minuten. Danach ist das Thema gegessen. Wozu da jetzt eine Mandatierung draus machen? Da hat keiner was von. Der Aufwand ist zu hoch für das, was du am Endeffel abrechnen kannst. Und dann häufig höre ich dann, dann beantworte ich die Frage einfach kurz und habe irgendwie meinen Karma aufgebessert oder so und dann ist gut.

Sprecher 1 (00:05:30.08)
Und genau in solchen Fällen würde ich einfach empfehlen, dass man dann am Ende sagt … Man sollte das natürlich genauso formulieren: „Hey, das ist eine Frage, die kann ich ganz einfach beantworten. Es macht aus meiner Sicht nicht Sinn, dafür ein Mandat zu erteilen. Ich würde jetzt einfach kurz die Frage beantworten und wenn Sie damit am Ende dann happy sind, wenn ich Ihnen damit weiterhelfen konnte und ihr Problem gelöst, das würde ich mich sehr über eine positive Bewertung bei Google freuen und dann am Ende auch so eine Standard-E-Mail vielleicht sich vorzubereiten, dann dann letztlich ganz kurz danach dem Gespräch noch mal das rausschicken zu können, dass jemand dann da die Bewertung abgibt. Dann hat man einfach den Vorteil, man hat quasi jemanden, der Mandant werden wollte, wo man gesehen hat, es Das hat keinen Sinn. Das ist nicht verloren, weil ich habe eine positive Bewertung plus natürlich Karma aufgebessert und potenziell kommen weiterempfehlungen da drüber rein. Aber so dieser Punkt, einfach zu sagen, jemanden, den ich kurz irgendwie berate zwischen Tür und Angel, am Telefon, wie auch immer, wo kein Mandat daraus entstehen kann oder was auch immer, da einfach nach einer Bewertung zu fragen, das ist was, was viele nicht so konkret auf dem Schirm haben und was wirklich für einen ordentlichen Bewertungsboost sorgen kann.

Sprecher 1 (00:06:45.20)
Ja, so viel dazu. Dann würde ich sagen, frohes Bewertungen sammeln und dann sehen wir uns wieder in der nächsten Episode. Bis dann.

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Sebastian Klingel
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