Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Kanzleimarketing-Podcasts. Heute habe ich tatsächlich aus einem Webinar, was ich vor einer Weile gehalten habe, ein paar Folien mitgebracht, weil ich einmal über das Thema: Was wollen die Google AI Overviews und was wollen die Chatbots eigentlich sehen? Also sprich, was muss ich liefern, am Ende die Möglichkeit zu haben, bei Google im AI Overview an erster Stelle zu stehen oder zumindest unter den ersten dreien, also die einzigen, die eben angezeigt werden? Und was will ChatGPT sehen? Was will Gemini sehen? Was will Cloud sehen? Was will Perplexity sehen? Und so weiter. Also was muss ich an Inhalt liefern? Und auch, was muss ich drumherum liefern, dass ich die Chance habe, oben zu stehen? Nicht nur in der klassischen Suche, sondern auch in der, ich nenne es jetzt einfach mal, KI-Suche. Und diese Folien würde ich jetzt einfach mal durchgehen. Also für alle, die zuhören, ich werde auch alles natürlich besprechen und nicht nur die Folien zeigen. Keine Sorge. Wie entscheidet jetzt die KI? Und ich sage jetzt einfach KI und meine damit alle. Natürlich hat da jeder so ihren eigenen kleinen Algorithmus, aber ehrlicherweise, grundsätzlich funktioniert es bei allen sehr gleich.
Sprecher 1 (00:01:14.22)
Wie entscheidet also die KI, eine KI, welche Kanzlei jetzt oben in den Antworten landet? In der Regel ziehen sich tatsächlich diese Chatbots oder auch diese Overviews ganz häufig die Ergebnisse aus den Top 10 der organischen Google-Ergebnisse. Also mein oberstes Ziel ist immer noch, wie schon sehr, sehr lange, weit vorne bei der klassischen Suche bei Google eben zu landen. Und da wird dann einfach von der KI noch mal geschaut zu dieser spezifischen Suchphase, zu diesem Prompt, was eingegeben wurde. Man muss ja einfach sehen, viele suchen einfach detaillierter bei der KI als jetzt bei Google. Wenn jetzt jemand nach Anwalt Arbeitsrecht bei Google gesucht hat, gibt er jetzt vielleicht bei der KI ein: „ Hallo, ich bin Sebastian, wohne in Pforzheim und so weiter, gibt halt ganz viel Kontext, sucht am Ende aber einen Anwalt für Arbeitsrecht und dann wird eben aus diesen Top-Ten-Ergebnissen meistens die beste Seite quasi rausgesucht oder eben eine Auswahl an zwei, drei, fünf von Top-Ergebnissen und das wird dann für die KI-Ergebnisse genutzt oder für die KI-Antwort genutzt. Wichtiger Ich würde mich immer auf die Google-Ergebnisse fokussieren, weil da einfach grundsätzlich mit Abstand der größte Traffic herkommt und weil zum Beispiel jetzt eine andere Suchmaschine wie Bing sehr ähnlich funktioniert.
Sprecher 1 (00:02:43.05)
Also wenn ich es bei Google richtig mache, dann ist die Chance, dass es bei Bing genauso richtig ist, sehr hoch. Trotzdem macht es Sinn, sich das auch immer mal wieder anzuschauen, wie man bei Bing steht. Gerade bei ChatGPT ja zu Microsoft, also anders. Microsoft hält einige Anteile an Open AI, also gehört irgendwie ChatGPT so ein bisschen mit zu Microsoft am Ende auch. Und Microsoft setzt sich halt auf Bing, weil ist da die eigene Suchmaschine, macht ja auch Sinn. Deswegen auch da reinzuschauen, lohnt sich. Aber Grundsätzlich, wenn es bei Google funktioniert, ist die Chance, dass es bei Bing funktioniert, auch sehr hoch. Die Anforderungen sind recht deckungsgleich, würde ich einfach mal behaupten. Genau. Dann haben wir den Punkt, dass der Text selbst auf diesen Unterseiten, die gefunden werden, also innerhalb dieser bestenfalls Top-Ten-Ergebnisse, dass diese Inhalte, die man dort hat, möglichst strukturiert und präzise Antworten auf eben potenzielle Suchanfragen oder Prompts eben von Nutzern sind, bedeutet, ich würde sagen, weniger ist grundsätzlich eher mehr. Ich hatte in einem anderen Podcast mal darüber gesprochen, dass es Sinn macht, dass man auch in Teilüberschriften möglichst kompakt, konkret und klar auf bestimmte Fragen eingeht, dass eben diese Blöcke unter diesen Teilüberschriften oder Unterüberschriften, den H2-Überschriften konkret, direkt zitiert werden könnten, ohne dass da groß was geändert werden muss.
Sprecher 1 (00:04:15.01)
Also am besten Fall auch in diese Folge noch mal reinhören. Das ist im Prinzip das, was ich hier empfehle. Warum schreibe ich es extra mit rein? Es gab so eine Zeit lang, da hat man in der Suchmaschinenoptimierung versucht, möglichst viel Inhalt, also quasi die Suchmaschine mit Inhalt zu erschlagen, möglichst weit vorne zu landen. Das hat manchmal, je nach Algorithmus, je nach Zeitraum, in dem man es gemacht hat, gut funktioniert, aber so nutzerfreundlich war es am Endeff nicht, wenn man ganz ehrlich ist. Deswegen würde ich so als Merksatz einen kleinen mitgeben: Wenn es gut lesbar und hilfreich für menschliche Leser ist, ist es für die KI auch ganz gut, weil die orientiert sich ja auch wieder am Menschen. Kurz am Ende einfach gut strukturiert, präzise Antworten, nicht zu viel drum herum gelabert. Dann ist ein wichtiges Kriterium für die Auswahl, ob eine KI deine Kanzlei zitiert oder nicht, ob deine Kanzlei als vertrauenswürdige Quelle eingestuft wird. Nach dem IT-Prinzip quasi, also Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauen am Ende, also das setzt die Das ist jetzt die deutsche Übersetzung. Es wäre natürlich Trust. Aber das sind so die Punkte. Also Erfahrungswerte werden rausgesucht, Expertise, Autorität und Vertrauen.
Sprecher 1 (00:05:40.08)
Das wird über verschiedene Sachen festgemacht. Einerseits über die Inhalte der Website selbst, über den Inhalt der Website selbst. Also wenn du jetzt nur bestimmte Themen quasi nach Lehrbuch beantwortest, dann wird eventuell so die Erfahrung nicht so hoch eingestuft. Wenn du jetzt aber sagst, in der Praxis Kommt häufig X, Y und Z vor. Wenn man jetzt nur ins Lehrbuch schaut, dann denkt man, dass ein anderer Punkt besonders relevant ist. In der Praxis zeigt sich, ist aber nicht so, irgendwie solche Sachen. Also wenn du auch im Text zeigst, du bringst da Praxiserfahrung mit rein, das ist Ebers, was ich immer predige, was extrem wichtig ist, dann wird das sehr, sehr hilfreich sein bei der Einschätzung als vertrauenswürdige Quelle. Die Expertise musst du zeigen. Du musst auch im besten Fall gute Bewertungen haben. Auch das fließt hier ganz stark mit ein, weil wie soll irgendwie so das Vertrauen im besten Fall ausgemacht werden? Man muss halt irgendwie dann als Maschine, also als KI, schauen, was sagen andere Menschen da drüber und dafür sind halt Bewertungen der beste Weg. Deswegen wichtig, aktives Bewertungsmanagement, möglichst dafür sorgen, dass man sehr viele positive Bewertungen hat. Das hilft einfach, am Ende dann auch da in den KI-Ergebnissen zu landen.
Sprecher 1 (00:06:59.22)
Was Was auch sinnvoll ist, ist zum Beispiel, je nach Zielgruppe natürlich, Social Media mit dazu zu nehmen. Wenn man jetzt eine eher B2B-lastigere Zielgruppe hat oder Führungskräfte beispielsweise relevant sind, dann macht LinkedIn zum Beispiel so einen sehr großen Sinn. Das ist eh eine gute Wahl, weil auch da Microsoft ja mitbeteiligt ist beziehungsweise ich glaube, es komplett gekauft hat sogar vor etwa zehn Jahren und dementsprechend da sicher auch die einen oder Daten ausgetauscht werden. Und wenn man auch dort noch mal Bewertungen hat, wenn man dort ein gutes Profil hat, ein anständiges Netzwerk, auch dort postet und so weiter, dann fließt das auch noch mal mit rein. Man sieht schon so dieser Score, der irgendwie in der Blackbox berechnet wird, wer vertrauenswürdig ist oder nicht, das geht schon auch über die eigene Website hinaus. Es macht auch Sinn, manchmal, je nach Ausrichtung, je nach Budget, je nach Zielgruppe, ein bisschen PR zu machen, vielleicht ein paar YouTube-Videos online zu haben, also wirklich zu zeigen, man ist ja omnipräsent in dieser Nische und ist wirklich dort sehr stark vertreten. Das hilft natürlich sehr. Was häufig ist, dass KI Inhalte aus mehreren Quellen zu einer Antwort zusammenfasst. Und deswegen muss ich halt schauen, dass ich möglichst viel zu dieser Antwort beitragen kann.
Sprecher 1 (00:08:26.19)
Also ich muss einfach schauen, welche Themen sind relevant für meine Zielgruppe, wonach wird gesucht, wonach wird die KI befragt und muss möglichst genau diese Fragen eben möglichst umfangreich beantworten, weil je mehr ich zur Antwort beitragen kann, desto höher ist die Chance, dass nur ich als Quelle dort stehe. Genau, das ist so ein bisschen das neue Game in dem Fall. Kurz zusammengefasst heißt es also, da bin ich jetzt im Weg für das Ergebnis. Also Google Top 10, vielleicht auch Bing Top 10 plus Struktur der Texte plus Trust ist gleich KI-Antwort. Also dann bin ich da am Ende drin. Und wie gesagt, da über lagert mein Bild das Ganze jetzt, aber das ist so die Kurzzusammenfassung. Das heißt auch am Ende, wie auch immer man es nennt, „Ki-SEO, „AEO, also Answer Engine Optimization, was auch immer, ist jetzt kein SEO-Ersatz, sondern ist eher so ein SEO-Upgrade. Das bedeutet, die Sichtbarkeit in steht dort eben, wo die relevanten Antworten geliefert werden. Und deswegen empfehle ich einfach jedem, das Thema jetzt mitzudenken. Es gibt ein paar Sachen, die man technisch anpassen muss, vorne mitzulanden, auch in KI suchen. Es gibt ein paar inhaltliche Sachen, hatte ich ja auch schon in den anderen Podcasts angesprochen, wo es zum Beispiel die Strukturierung der Texte ging.
Sprecher 1 (00:09:52.07)
Und ja, diese Sachen muss man einfach mitdenken. Es ist also quasi ein Add-on, aber es ist nicht ein Entweder-oder, sondern vor allem sollte man schauen, dass man nach wie vor ganz stark in der klassischen Suche vertreten ist. Da kommt der Haupttraffic her, das sehe ich in allen Kundenprojekten. Da kommt locker 90% der Besucher kommen einfach aus der klassischen Suche. Aber man sieht, es kommt auch immer mehr von KI-Systemen, von wo auch immer, von verschiedenen, viel ChatGPT, viel Perplexity, aber manche auch von Co-Pilot und Co. Aber wie gesagt, das ist noch ein sehr kleiner Teil, aber man sieht, dass dieser kleine Teil sehr schnell zunimmt. Was am Anfang vielleicht ein, zwei Prozent waren, sind jetzt schon zehn Prozent und wächst halt wirklich sehr schnell. Deswegen macht es Sinn, das mitzudenken. Und als kleinen Merksatz oder kleinen Punkt am Ende vielleicht noch: Die KI fragt jetzt nicht nach Werbung, sondern sie zitiert Substanz. Damit will ich sagen, versuch nicht die ganze Zeit in den Inhalten, die du nutzen willst, die du veröffentlichst, gefunden zu werden, Werbung für selbst zu machen, sondern gib da wirklich Substanz auch mit für die Leser und dann wird es auch funktionieren in beider Art von Suche.
Sprecher 1 (00:11:09.13)
Wenn du generell noch so ein bisschen unsicher bist, wie deine Marketingstrategie aussehen könnte, sollte, wie auch immer, dann empfehle ich dir hier ganz schamlos in Eigenwerbung, ist aber kostenfrei, mein Akquiseguide. Den findest du unter akquiseguide. De und kannst dort ein paar Fragen ausfüllen und dann werde ich dir da in diesem Akquiseguide individuell eine Strategie für dich zusammenstellen mit zum Beispiel auch Themen, individuell Themen, die für dich zugeschnitten sind, wo du schon mal weißt, in welche Richtung sollte es gehen und natürlich konkreten Anleitungen. Dementsprechend, das kann ich dir nur ans Herz legen. Ansonsten vielen, vielen Dank fürs Zuhören, Zuschauen, wie auch immer und bis zur nächsten Episode.