Herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Kanzleimarketing-Podcasts. Heute geht es hier das Thema KI und ich habe hier jemanden an meiner Seite, der sich oder die sich mit dem Thema KI hier im Detail befasst hat. Deswegen habe ich gedacht, heute zum Thema muss ich das Intro doch von ChatGPT schreiben lassen. Deswegen würde ich sagen, lege ich mal mit dem KI-Intro los. Heute freue ich mich sehr auf ein Gespräch mit jemandem, der Recht und Technik auf eine ganz besondere Art verbindet, nämlich Rechtsanwältin Beatrix Ruetten. Beatrix hat schon früh eine Leidenschaft für Computer entwickelt, und zwar noch zu einer Zeit, als ein Modem mehr geknattert als funktioniert hat. Gleichzeitig hat sie sich für Jura begeistert, für Sprache, Logik und die Möglichkeit, Dinge zu gestalten. Diese Kombination hat sie nie losgelassen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Beatrix selbstständig als Anwältin tätig, mit Schwerpunkt im Familien-und Erbrecht. Ihre Kanzlei arbeitet seit vielen Jahren vollständig digital und genau aus dieser Praxis heraus entstand dann der Wunsch, noch einen Schritt weiterzugehen, etwas zu finden, was den juristischen Alltag wirklich nach vorne bringt. Und mit dem Aufkommen der künstlichen Intelligenz wurde klar, das ist genau der fehlende Baustein. Heute verbindet Beatrix nämlich ihre juristische Erfahrung mit ihrer Technikaffinität und zeigt Kolleginnen und Kollegen, wie KI wirklich hilfreich eingesetzt werden kann, ohne Hype, ohne Fachchinesisch, dafür aber mit Klarheit und Praxisnäher.
Sprecher 2 (00:01:23.23)
Ich freue mich sehr, dass du da bist, Beatrix, und bin gespannt auf dein Feedback zum ChatGPT-Intro.
Sprecher 1 (00:01:30.00)
Lieber Sebastian, vielen, vielen Dank. Ich hätte es ja überhaupt nicht so toll darstellen können. Ich würde sagen, stimmt alles. Ich fand das Intro super. Nicht nur, weil es ChatGPT geschrieben hat, sondern einfach, weil es war auch so herzlich und passte auch genau auf mich und mein Gefühl. Vielen Dank auch für das Übernehmen von dem Knattern des Modems. Ich weiß nicht, ob andere Zuhörer und Zuschauer sich daran erinnern. Das macht immer so … Das kennt man heute gar nicht mehr.
Sprecher 2 (00:02:05.19)
Das stimmt.
Sprecher 1 (00:02:06.14)
Ich habe es damals geliebt. Vielen Dank.
Sprecher 2 (00:02:09.09)
Sehr gerne. Nein, das stimmt. Das ist tatsächlich schon lange nicht mehr Praxisalltag, das Rattern des Modums, aber das ist auch mir noch ein Begriff. Und ja, das war immer ein Zeichen dafür, dass es jetzt lange laden wird.
Sprecher 1 (00:02:22.14)
Genau. Die Zeit haben wir ja zum Glück hinter uns.
Sprecher 2 (00:02:25.17)
Ja, definitiv. Also damit hätten wir jetzt heute nicht die Möglichkeit, hier remote Mode, das Ganze aufzuzeichnen. Ich glaube, das hätte sich schwierig und sehr langwierig gestaltet auf jeden Fall. Deswegen, umso besser, dass es funktioniert. Auch KI wäre nicht möglich mit dem Modem, wobei wir direkt beim Thema wären. Was ist denn so der Punkt gewesen, wo dir das erste Mal so aufgefallen ist, okay, da gibt es irgendwie so was, das heißt irgendwie KI und damit kann man was machen? Also was war so dein erster Schnittpunkt mit dem Thema, mit der Technologie?
Sprecher 1 (00:03:00.00)
Also wenn man KI mal ganz, ganz weit fest, dann haben wir das ja schon sehr lange irgendwie auch in unserem Alltag. Also wenn man mal Google Maps benutzt oder so, all solche kleinen Dinge, die einem helfen können, sind ja schon sozusagen KI-gesteuert. Das waren aber ja oder sind ja alles so Dinge, da habe ich eine feste Vorstellung davon, was mein Ergebnis ist, nämlich ich sage, ich möchte von hier zum Rathausmarkt und er sagt mir dann, wie das geht und ich habe sozusagen den Falk-Atlas in kleiner Form und muss mich also nicht mit der Faltung beschäftigen. Das war ja einfach zu verstehen. Ende '22 oder hier Anfang '23 kam ja dann ChatGPT raus und ich weiß nicht, wie es dir ging. Ich hatte nicht so eine große Vorstellung davon, was das kann und bin fast vom Stuhl gefallen, als der mir in ganzen Sätzen geantwortet hat oder auch, wenn ich gesagt habe, ich habe das und das, habe eine Idee für ein Geschenk. Ich weiß, das ist immer das schlechteste Beispiel, hast du nicht noch eine andere Idee oder so? Und es kam wirklich eine Antwort, mit der man was anfangen konnte. Man dachte sich: „Okay, wo sitzt denn das Männchen, das mich da jetzt kennt oder das eine Idee hat?
Sprecher 1 (00:04:13.12)
Das hat mich sozusagen vom Grund her, dass ich gedacht habe, das ist ja toll, dass man das jetzt für Jura und meine Tätigkeit benutzen kann, das hat noch ein bisschen gebraucht dafür, weil man hat es, glaube ich, am Anfang auch vielleicht falsch benutzt. Eher so als Ersatz für eine Google-Suchmaschine, was es ja grundsätzlich nicht ist. Und damit wurden dann teilweise, also zum einen nicht das, was ich täglich mache als juristin oder als Anwältin, suche ich ja nicht in Google irgendwas. Von daher hatte ich erst den Link auch gar nicht so richtig bekommen und gedacht: „Ach, das kannst du auch für die Arbeit einsetzen. Das hat noch ein bisschen gedauert.
Sprecher 2 (00:04:52.22)
Ja, interessant. Ja, das stimmt. Also grundsätzlich ist das Thema künstliche Intelligenz in welcher Form auch immer. Du hast da gute Beispiele genannt, ja schon länger als ChatGPT, da definitiv, also logischerweise. Google hat da ja früher schon viel gemacht und so weiter. Da ist ja überall irgendwie so eine gewisse Logik dahinter. Man hat das jetzt halt mal mehr, mal weniger KI genannt und so weiter. Ich hatte da auch schon weit fort ChatGPT immer mal wieder mit solchen Tools Berührungspunkte, die irgendwie für die Textgenerierung eingesetzt werden konnten, was eben auch KI-Tools war, künstliche Intelligenz zur Textgenerierung. Da gab es schon einiges. Auch irgendein deutsches Tool, was ich jetzt gerade nicht mehr im Kopf habe, was es da weit vorher schon gab. Hatte das immer getestet und das hat wirklich nicht gut funktioniert. Das war so meine Erfahrung. Und Als mir dann von verschiedenen Leuten ChatGPT so nahe gebracht wurde, dachte ich erst, ja, wird jetzt auch nicht groß anders sein als das, was ich bisher gesehen habe, aber war es dann doch. Also das ist tatsächlich genau die gleiche Erfahrung, die du da auch gemacht hast. Die kann ich so bestätigen. Das hat mich auch auf jeden Fall überrascht, wie gut das auf einmal funktioniert.
Sprecher 1 (00:06:05.19)
Das stimmt. Ich glaube, der größte Unterschied ist, dass wir lernen mussten, in den ersten Monaten etwas anders mit dem zu sprechen. Also bei Google hat man ja „Wie haben wir das benutzt? Wir haben Stichworte eingegeben und haben dann geguckt, was er für organische Ergebnisse rausgeworfen hat. Jetzt ja auch noch nicht so lange gibt es die Google-KI-Search, wo man dann das KI-Ergebnis bekommt, wo wir nicht mehr einzelne Ergebnisse anklicken müssen und auf deren Seite wir gucken, sondern wir kriegen oben ja dieses Fenster, wo er uns eine ganze Antwort gibt. Man hat dann ja schon irgendwann angefangen gehabt, Google auch mit ganzen Sätzen zu bewerfen und zu sagen: „Das ist meine gesamte Frage. Also ich schreibe nicht nur „Restaurant italienisch „Hamburg Innenstadt, sondern vielleicht irgendwie noch, keine Ahnung, in welcher Preiskategorie das liegen soll oder was auch immer ich noch dazu haben möchte oder sehr kuschelig für ein romantisches Date oder so was. Und das hat er ja dann schon besser beantwortet und ich glaube, mit ChatGPT und den anderen KIs ist es jetzt gekommen, dass wir irgendwie auch noch mal lernen mussten, die letzten Jahre, KI-Sprech uns anzugeewöhnen beziehungsweise zu wissen, wie wir das umgestalten können, damit er uns richtig versteht.
Sprecher 2 (00:07:13.02)
Ja, stimmt. Also auch googeln musste man lernen. Ich weiß noch, es gab früher schon immer Leute, die besser und Leute, die schlechter googeln konnten. Das ist mir schon immer aufgefallen. Das ist auch am Ende eine Art von Prompting, das einzugeben, dass man am Ende ein Ergebnis bekommt, was zu dem passt, was man sich vorgestellt hat. Das ist tatsächlich ein Skill. Selbst mal komplett losgelöst von der Technik, ist es ja quasi ein Skill, seine Fragen oder sein Anliegen so zu formulieren, dass was auch immer einem gegenüber steht, ob Mensch oder Maschine, versteht, worauf man hinaus will. Man muss das ja auch an die – ich würde jetzt nicht unbedingt zwangsläufig sagen, an die Intelligenz, aber an die Art von Individuum, was einem gegenüber steht oder Maschine – das so anzupassen Das stimmt schon und das ist definitiv auch bei KI ein Thema, wo man sich mit auseinandersetzen soll: Was muss ich denn reingeben, damit ich was rausbekomme, womit ich quasi arbeiten kann? Genau. Was hatte ich denn damals … Nein, sorry, ich wollte dich gerne unterbinden.
Sprecher 1 (00:08:16.07)
Das fällt mir zu ein, weil du gesagt hast, man muss sich ja so anpassen, ob man mit Mensch oder Maschine spricht. Meine Erfahrung aus den letzten Monaten, Jahren ist, man soll ja der Maschine genug Kontext geben. Und ich glaube, das ist ein Hauptpunkt, den viele immer wieder vergessen, weil man ja denkt: „Ich habe ja jetzt schon X Fragen gestellt und die hat er gut beantwortet und jetzt stelle ich die nächste Frage und die beantwortet er schlecht. Und man „Es geht überhaupt nicht, warum das jetzt nicht funktioniert, insbesondere jetzt mal im juristischen Kontext. Und dann ist man entweder enttäuscht oder man hört damit auf. Und ich vergleiche das immer so gerne damit, wenn man sagt, man stellt sich vor, wir haben ja zum Beispiel Rechtsreferendare, die ihr erstes Staatsexamen abgelegt haben und dann im Referendariat sind und die können wir uns in den Kanzleien arbeiten oder auch in den Gerichten. Und denen, wenn die die ersten Tage da sind, erklärenen wir ja auch immer: Wer sind wir? Was machen wir für Rechtsgebiete? Gut, das hoffe ich, dass der der es kurz vorher schon weiß, bevor der sich bei mir bewirkt. Aber wie stellen wir uns das alles vor?
Sprecher 1 (00:09:21.06)
Und ich habe mir in den letzten Monaten sehr angewöhnt, viel Kontext der KI zu erzählen. Und ich merke, dass ich das bei Menschen jetzt auch manchmal tue, dass ich erst mal so einen ziemlichen Kontext herum baue. Und das führt manchmal tatsächlich zu mehr Verständnis. Also es ist, glaube ich, so ein Grundding, dass wir uns manchmal so angewöhnt haben, sehr kurz und knapp und effizient zu kommunizieren. Was ich so merke, ist, je mehr Kontext man sowohl Maschine als auch Mensch gibt, desto mehr Verständnis auf beiden Seiten herrscht dann vor. Und das fand ich jetzt irgendwie, letztens hatte ich mir mit einem Kollegen drüber unterhalten, fand ich jetzt eigentlich ist ein sehr positives Ergebnis aus der Nutzung von viel KI, das sozusagen in die menschliche Kommunikation überschwappt.
Sprecher 2 (00:10:09.16)
Das ist tatsächlich interessant. Das ist witzig. Da muss ich mal drauf achten, ob das bei mir auch so ist. Das nehme ich auf jeden Fall mal als Hausaufgabe mit, aber definitiv eine positive Entwicklung. Es gibt ja viele negative Stimmen immer, egal zu was. Ich glaube, beim Taschenrechner Da gab es schon die gleichen Gespräche oder Befürchtungen, dass man jetzt völlig verblödert wie jetzt bei KI, weil man eben nicht mehr selbst denkt, aber das ist ja eine sehr positive Entwicklung. Solche Sachen werden ja oft am Ende leider auch irgendwie übersehen. Genau. Das heißt, du hast dich also da mit ChatGPT dann näher befasst, hast dich da so ein bisschen weiter reingegraben in das Tool und so ein bisschen getestet, was geht und was nicht geht. Was waren denn da so deine ersten konkreten Anwendungsfälle, die du mit in den Alltag genommen hast? Neben auch mal so – ich habe irgendwie keine richtige Geschenkidee – vielleicht auch so im beruflichen Kontext.
Sprecher 1 (00:11:09.21)
Ja, im beruflichen Kontext tatsächlich habe ich natürlich wie viele andere vielleicht am Anfang auch versucht, mal Rechtsprechung zu recherchieren. Dazu kann ich nachher gleich mal was dazu sagen, warum das leider meistens nicht funktioniert. Wenn man dann mal drüber nachdenkt, dass so ein LLM dazu gemacht ist, mit Text zu arbeiten und mit Wahrscheinlichkeiten, ist es etwas, was ich heute immer noch mache. Ich lasse Texte überarbeiten. Also entweder die, bei denen ich zu ausschreifend bin, vielleicht zu viel Kontext, oder auch so Argumentationsstrukturen nachzuprüfen und zu sagen, ich habe einen Fall XY, den schildert man dann der Maschine und erklärt seine Argumente, die man jetzt gerne da vorbringen möchte. Und dann kann man natürlich fragen: Sind die Argumente gut aufeinander aufgebaut? Ist das schlüssig? Argumentiert. Welche Gegenargumente hättest du vielleicht? Hast du noch Ideen dazu, was ich noch vorbringen könnte oder so? Das allein im juristischen Bereich ist ja manchmal schon ganz hilfreich. Ich vergleiche das immer so ein bisschen mit der Kaffeepause mit dem Kollegen in der Küche, wo man ja manchmal auch hingeht und sagt: „Du, ich habe da so einen Fall und ich würde jetzt gerne A, B und C argumentieren. Was sagst du dazu?
Sprecher 1 (00:12:30.23)
Und dann hat der auch eine Meinung dazu. Die muss nicht richtig sein oder nicht genau auf meinen Fall passen. Die muss ich ja genauso nachprüfen wie die Antwort, die ich jetzt von der KI bekomme. Manchmal ist aber kein Kollege in der Kaffeeküche. Also entweder, weil es morgens 8 Uhr ist und da ist noch keiner da oder es ist abends 7 Uhr und keiner trinkt mehr Kaffee oder alle sind im Termin und haben keine Lust und keine Zeit. Und es Er geht ja häufig sehr schnell, dass man das mal eben rein tippt oder, wie ich gerne auch, reinspricht. Somit bin ich natürlich noch viel schneller als beim Tippen und dann bekommt man mal Ideen und das finde ich ganz schön. Ich kann argumentieren mit ihm Ich kann ihm Texte überprüfen lassen. Und ansonsten, mein Haupt, glaube ich, erster Punkt war, glaube ich, die Angst vor einem weißen Blatt Papier. Neben der Geschenke und der Glückwunschkarte, wie formuliere ich die jetzt schön, tatsächlich auch so ein bisschen: „Ich würde jetzt gerne dem Kollegen oder dem Mandanten schreiben, – keine Ahnung, wie das gesetzliche Erbrecht in Deutschland ist. Und ich weiß aber überhaupt nicht, wie ich da anfangen soll.
Sprecher 1 (00:13:41.12)
Und dann bin ich zu juristisch und formuliere zu gestälzt und so. Und das möchte mein Mandanten ja auch nicht schicken. Das ist so eine gestälzte Formulierung. Und das habe ich dann gerne mal umschreiben lassen. Genau, das waren so meine ersten.
Sprecher 2 (00:13:53.22)
Ja, das ist tatsächlich ein sehr, sehr guter Anwendungsfall. Also ich sage einfach irgendwas, also nicht auf dem leeren Blatt Papier oder der leeren E-Mail oder dem leeren Wörterkument oder was auch immer starten zu müssen, einfach schon mal so ein Grundgerüst zu haben. Das stimmt, das nimmt ganz viel von dem anfänglichen Druck weg, dass man irgendwie das Gefühl hat: „Oh Gott, „Ich muss noch so viel machen und ich habe noch gar nichts. Es ist schon einfacher, was zu erweitern, verbessern, kürzen, was auch immer, und auch Sachen zu vereinfachen und prüfen zu lassen: Macht das denn Sinn? Macht die Argumentation Sinn? Das finde ich auch sehr interessant, dass du das direkt mit genannt hast, also quasi so am Ende ein erweitertes Brainstorming mit ChatGPT statt mit den Kollegen. Das finde ich auch sehr, sehr, sehr, sehr interessant. Ich kann das aus meinem Alltag auf jeden Fall auch so bestätigen. Viele denken ja immer daran, okay, ChatGPT muss mir irgendwie ein fertiges Produkt irgendwie am Ende herstellen, sei es ein Vertrag oder sei es irgendwas für eine Marketingkampagne oder was auch immer, irgendwelche fertigen Assets. Aber viele übersehen so ein bisschen die Stärke, dass es auch viel Arbeit, die ja davor anfällt, ganz stark unterstützen kann, nämlich eben Strategieplanung, einfach das Validieren von Ideen, weitere Sichtweisen mit reinzubringen.
Sprecher 2 (00:15:12.20)
Das nimmt schon auch so viel ab im Alltag, also meiner Erfahrung nach auch beim Aufsetzen von der Marketingkampagne. Allein schon, das ist extrem viel wert und das wird häufig aus meiner Sicht so ein bisschen übersehen.
Sprecher 1 (00:15:27.18)
Ja, und manchmal stärkt es ja die eigene Argumentation, wenn man jetzt dann irgendwie von ihm was vorgeschlagen bekommt und denkt dann gleich: „Ach, das ist es nicht. Das stärkt einen manchmal so innerlich, dass man denkt: „Ah ja, das ist schon richtig auf dem Weg, auf dem ich bin. Ja, schon.
Sprecher 2 (00:15:44.06)
Das ist auch ein gutes Feedback.
Sprecher 1 (00:15:45.12)
Wie bitte?
Sprecher 2 (00:15:46.06)
Ist auch ein gutes Feedback am Endeffekt. Ja, ist richtig.
Sprecher 1 (00:15:48.19)
Wofür ich tatsächlich im Alltag auch noch mal viel nutze, es sei denn, bei den meisten KIs so eigene Ordner machen kann zu bestimmten Themen, sodass ich meine Chats immer wieder finde, sind tatsächlich so Ideen-Chats. Also wenn mir was einfällt, dass ich ihm das rein plapper und auch sage: „Du sollst da gar nichts zu schreiben, sondern behalte dir diese Idee, zum Beispiel für irgendeinen Workshop oder was oder meinetwegen auch irgendeine Klage. Und bevor ich das dann herstelle, sage ich ihm, er soll aus all diesen durcheinander hineingesprochenen Ideen, über Tage oder Wochen hineingesprochenen Ideen, ein strukturiertes Papier für mich machen. Und das gelingt mir sozusagen besser, als wenn ich jetzt irgendwo auf einem kleinen Zettel in einem Büchlein – habe ich so jetzt nicht, aber in einem Handy irgendwie Notizen mache und dann immer suchen muss und wieder lesen. Und so macht er mir dann daraus meine ganze Liste von Argumenten, die ich hatte, und dann kann ich da drinnen gleich weiterarbeiten und sagen: „Super. Und jetzt stell dir vor, ich möchte da und dahin … Strukturieren. Ich versuche immer wieder, das in meinen Alltag sozusagen so gut wie möglich zu integrieren und mir zu überlegen: „ Könnte das, was ich jetzt mache, theoretisch auch eine KI machen?
Sprecher 1 (00:17:05.05)
Und dann weiß ich es manchmal nicht und dann muss man es ausprobieren. Also wenn ich dann sage: „Nein, ich weiß es nicht, deshalb kann sie es nicht, ist natürlich aus meiner Sicht der falsche Ansatz, sondern denke ich mir: „Ich probiere es jetzt mal aus.
Sprecher 2 (00:17:16.03)
Ja, stimmt. Das ist eine gute Frage beziehungsweise ein guter Punkt, die Erkenntnis. Ich weiß es nicht, dann muss ich es halt ausprobieren. Auch das Strukturieren von Ideen, das ist extrem hilfreich Das ist auf jeden Fall so. Du bist also da immer weiter in das Thema eingestiegen. Und bevor wir zu weiteren konkreten Anwendungsfällen kommen, irgendwann gab es ja den Punkt, dass du, ich weiß nicht, ob damals schon unter der Flagge von KIfürjuristen. De, aber auf jeden Fall mittlerweile, angefangen hast, auch andere Kanzleien oder andere Juristinnen und Juristen zu schulen im Bereich im Einsatz der KI. Wie kam es dazu, dass du von „Ich lasse mir mal irgendwas strukturieren hin zu „Ich zeig mal anderen, wie man es am besten einsetzen kann.
Sprecher 1 (00:18:09.14)
Wie immer bei den schönsten Sachen im Leben durch Zufall, Karma, was auch immer, erzählte ich immer mal wieder auf Veranstaltungen, wie toll ich das finde, was man damit machen kann. Zu der Zeit gab es schon spezielle KIs auch für Juristen, die wir tatsächlich auch mit unseren Mandantendaten füttern dürfen und so. Das können wir dann nachher noch mal besprechen. Es macht einen immensen Unterschied in der Arbeit und das erzählte ich so ganz begeistert immer wieder. Und natürlich kommt dann auch mal, dass man sagt: „Ja, kannst du das nicht mal zeigen? Und hier und da. Und ich bin in einem kleinen Verein, in einem Vorsorgeanwaltverein heißen die und da wurde mir die Chance gegeben, auf der Jahrestagung einen Vortrag dazu zu halten. Und dann habe ich gesagt: „Es wäre aber schön, wenn wir jetzt so eine Schulung schon mal vorher machen, damit die Menschen auch wissen, was das überhaupt ist und woran sie sich mal anmelden müssen bei ChatGPT und so. Und daraufhin habe ich zwei Onlinekurse vorher gegeben und dann diese Präsenzveranstaltung. Und das kam dankenswerter Reise waren meine Kollegen alle so begeistert davon, dass sie gesagt haben: „Das musst du ganz dringend weitermachen. Und dann ging das eigentlich, also jetzt nicht wie von allein, aber dann ging das los.
Sprecher 1 (00:19:27.03)
Von ab dieser Veranstaltung wurde Verlag auf mich aufmerksam, haben wir uns vereinbart, dass ich die ersten Schulungen oder Webinare über den Verlag gebe. Und dann, Stück für Stück, hat sich das weiterentwickelt. Und dann gab es noch mal ein paar Amende, an den ich drüber nachgedacht habe: „Möchtest du das jetzt ernsthaft betreiben neben deiner Anwaltstätigkeit? Und die Antwort ist: „Ja, ich möchte das ernsthaft betreiben oder „Betreibe das jetzt ernsthaft neben meiner Anwaltstätigkeit. Und insoweit: Ich bin weiterhin selbstverständlich Selbstverständlich Anwältin für Familien-und Erbrecht und bleibt da auch. Das wird mein Hauptjob sein, aber ein bisschen von der Zeit wird jetzt genommen und kommt zu dem Thema KI für Juristen. Genau.
Sprecher 2 (00:20:13.00)
Das ist auch eine wahnsinnig starke Kombination, weil das kann man ja nicht anbieten, wenn man selbst kein Jurist ist. Ich könnte jetzt nicht KI … Also ich könnte es vielleicht anbieten, aber ich finde, du hast da die deutlich bessere Kredibilität einfach aus dem Tagesgeschäft und aus dem Fakt her, dass du eben beide Seiten … Was heißt „beide Seiten? Aber du kennst halt die juristische Tätigkeit und bist natürlich einerseits mit dem Tagesgeschäft, mit den Abläufen vertraut, aus der eigenen Kanzlei, aber auch natürlich mit den Regelungen, mit den Anforderungen an Datenschutz und Co, an das Mandantengeheimnis, alles, was man so beachten muss, wo viele jetzt, die da nicht so tief drinstecken, vielleicht nicht so stark drauf schauen würden auch. Und das ist halt eine sehr, sehr starke Kombination. Also Von dem her passt das doch sehr gut. Also ich denke, wie du schon gesagt hast, solche Sachen, die wirklich guten Sachen, die kommen einem tatsächlich irgendwie so durch Zufälle zugeflogen oder werden an einen herangetragen. Deswegen spannend auch dann zu sehen oder zu hören, dass das Feedback nach dem ersten Vortrag schon so positiv war und dass da viele so ein großes Interesse dran hatten. Was ist denn so innerhalb der Vorträge?
Sprecher 2 (00:21:27.14)
Was steht da so im Mittelpunkt? Gibt es da verschiedene Stufen von Vorerfahrungen, die man hat und darauf aufbauende Vorträge? Und wie hat sich das vielleicht auch geändert seit dem ersten Vortrag?
Sprecher 1 (00:21:40.14)
Ja, also es gibt so Stufen. Natürlich gibt es Vorträge für Einsteiger, die sozusagen die ersten paar Mal bei ChatGPT, Perplexity oder jetzt Gemini vielleicht sogar mal geklickt haben und sich was haben beantworten lassen und tatsächlich auch die ersten Erfolgserlebnisse hatten oder auch die ersten Frusterlebnisse. Ich sage es auch immer wieder dazu: „Mindestens einmal die Woche möchte ich den Computer aus dem Fenster schmeißen, oder gehe wutentbrannt und sage es dann der KI übrigens auch –, dass ich jetzt Wutentbrannt in die Küche gehe und mir einen Kaffee hole, weil er mich einfach nicht verstehen möchte. Manchmal kommt dann auch zurück: „Entschuldige bitte, Beatrix, das hilft mir natürlich überhaupt nicht, aber daran merkt man, wie so ein LLM gestrickt ist. Sie sind immer sehr freundlich zum User und das ist ja auch total nett, hilft aber in der Sache nichts weiter. Also für die, die diese ersten Erlebnisse hatten, gibt es die Webinaire und dann natürlich für die fortgeschritten, wo ich noch mal tiefer reingehe, was man wirklich auch mit diesen juristischen KEs heutzutage machen kann, die unsere Arbeit erleichtern, aus meiner Sicht, oder jedenfalls mal beschleunigen können. Und dann habe ich jetzt so kleine Workshops aufgebaut, die nennen sich Praiskurse, für eben Menschen, die das schon länger mal nutzen und wo man sagt: „Okay, was gibt es denn für Neuigkeiten oder was für Fehler macht man immer wieder?, wo ich auch, dass ich dann auch wieder anfange, nicht genug Kontext zu geben oder die Frage nicht genau zu stellen oder mir vielleicht auch nicht helfen zu lassen von der KI in der Fragestellung, sondern mal denke: „Ich kann doch selber prompten.
Sprecher 1 (00:23:19.10)
Was soll ich denn jetzt da sagen: „Hilfe mir bei Erstellung eines Prompts? Und das ist etwas, was ich in meinen Workshops immer sage: „Wenn Sie den ersten Prompt eingeben und die Antwort passt Ihnen nicht, lassen Sie sich doch helfen. Das ist wie so ein Übersetzer. Ich muss ja auch keinen Französisch können. Ich kann ja auch DeepL nehmen und der übersetzt für mich das in Französisch. Und so mache ich das mit der KI grundsätzlich auch, aber ich bin ja auch nur ein Mensch, also mache ich manchmal auch Fehler. Und diese Sachen erläutere ich da. Ich denke, was ein Punkt ist, vielleicht auch, woran man merkt, dass ich diese juristische Tätigkeit im Alltag auch mache. Manche Menschen fangen dann an, KI für alles einzusetzen. Und ich sage dann immer: „Denken Sie darüber nach, ob Sie die Sache, die Sie jetzt eigentlich machen wollen, selber in zwei Minuten können. Wir sind ja alle Profis in unserem Job und wenn ich das in zwei Minuten runterdiktiert habe, natürlich könnte es vielleicht mit der KI nur eine Minute 32 dauern. Aber darum geht es ja nicht. Ich mache das so lange, dass ich diese zwei Minuten sehr gut runterdiktieren kann und dann weiß auch, was drin steht.
Sprecher 1 (00:24:24.20)
Und man muss es nicht machen, KI nur nutzen, weil man KI nutzen kann. Das ist aus meiner Sicht nicht sinnvoll, sondern man muss immer einen Schritt zurückgehen und sagen: „Was will ich hier überhaupt? Was soll das Ergebnis sein, was ich möchte? Und: „Glaube ich, dass KI das schneller, vielleicht besser, weil etwas strukturierter machen kann oder weil es mir einfach, wie mir persönlich, Spaß macht, das zu nutzen? Oder ist das etwas, wo ich sage: „Komm, das mache ich jetzt mal in ein, zwei Minuten schnell selber? Und ich glaube, das hilft manchmal auch, dass man immer wieder daran erinnert und sagt, das ist ein Unterstützungswerkzeug, welches ich aber nur nutze, wenn ich jetzt auch diese Unterstützung brauche. Dafür brauche ich immer natürlich die Ideen, wo es mich unterstützen kann. Die kann ich aufzeigen.
Sprecher 2 (00:25:14.04)
Kurzer Hinweis in eigener Sache. Ich bin ja Agenturinhaber und kein Influencer, deswegen versuche ich jetzt hier auch nicht, irgendwelche Produkte zu verkaufen. Allerdings habe ich ein kostenfreies Angebot, was für dich durchaus interessant sein könnte, vor Voraus gesetzt, du bist Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt. Ich biete nämlich kostenfrei einen individuellen Akquiseguide für Kanzleien an. Der Deal sieht so aus: Du nennst mir ein paar Details zu den Mandanten, die du akquirieren möchtest. Ich erarbeite kostenfrei deine individuelle Strategie als Schritt-für-Schritt-Fahrplan, wie du dieses Ziel am Ende erreichen kannst. Bei Rückfragen können wir sehr gerne kostenlos telefonieren. Müssen wir aber nicht. Solange du das Formular ausfüllst, erstelle ich dir den Guide und schicke ihn auch kostenfrei zu. Es ist jetzt nicht irgendwie, du trägst dich ein und dann ist es doch ein Telefonat oder ein Gespräch. Falls nicht irgendwas Gravierendes fehlt, was ich brauche, das zu erstellen, melde ich mich nicht per Telefon und schicke dir einfach den fertigen Guide zu. Vielleicht fragst du dich aber: „Ja, was hat er denn davon? Warum bietet er das überhaupt an? Und na ja klar, entweder bist du so überzeugt, dass du meine Unterstützung bei der Umsetzung möchtest. Super. Oder falls nicht, hinterlasse ich zumindest mal hoffentlich dich vielleicht einen positiven Eindruck und du empfiehlst mich dann gegebenenfalls eben an der richtigen Stelle irgendwann weiter.
Sprecher 2 (00:26:37.04)
Aus meiner Sicht ist das Win-win. Falls du Interesse hast, dann gehe jetzt auf acquiseguide. De. Den Link findest du auch in den Show Notes und jetzt geht es aber wirklich weiter mit der Episode. Vielen Dank fürs Zuhören. Genau, dann ist es klar, absolut sinnvoll, das Tool nur dann einzusetzen, wenn es auch einen richtigen Mehrwert bringt. Ansonsten, wie du sagst, wenn man selber was runterdiktieren kann in kurzer Zeit und dann auch weiß, was eben drin steht, spart man sich halt noch mal das Probelesen, das Verbessern und so weiter, ist dann vielleicht im Schnitt oder unterm Strich dann auch schneller. Aber dann lass uns doch jetzt mal tatsächlich einsteigen, mal davon ausgehen, dass jemand einfach noch keine oder kaum Berührungspunkte, vor allem jetzt in der juristischen Arbeit, mit KI hatte. Und lass uns da mal Schritt für Schritt durchgehen. Womit fängt man denn an? Wie taucht man in das Thema ein? Und wie geht es dann weiter? Was kann man dann für fortgeschrittenere Sachen mit der KI auch umsetzen? Aber lass uns einfach mal da einsteigen. Was würdest du empfehlen, jemandem, der jetzt bei dir in der Beratung, im Vortrag oder wie auch immer ist und sagt: „Bisher, ich weiß, das gibt es, aber zumindest im beruflichen Kontext für juristische Arbeit, habe ich noch nichts damit gemacht.
Sprecher 2 (00:27:53.09)
Wo fange ich an?
Sprecher 1 (00:27:55.20)
Ja, also wo fange ich an? Vielleicht kann man ja mal bei den zwei, drei großen KIs anfangen. Das wären aus meiner Sicht ChatGPT, Perplexity und Gemini. Da fängt es dann schon mal daran an, es gibt die kostenfreien Versionen und es gibt die mit rund 20 Dollar im Monat zu kaufenden Versionen. Und ich rate immer an, die Kaufversion zu nehmen. Wir dürfen ja nicht vergessen, diese Unternehmen möchten Geld damit verdienen. Und es ist tatsächlich so, jedenfalls aus meiner Erfahrung, dass die Antworten den Kaufversionen deutlich besser sind und teilweise auch schneller erstellt werden, wobei wir bei Schnelligkeit reden wir jetzt nicht über Minutenunterschiede, sondern Sekundenunterschiede. Kann man auch geduldig sein, aber ich weiß nicht, wie es dir geht. Ich werde immer ungeduldiger mit den Dingern, je schneller die werden.
Sprecher 2 (00:28:47.05)
Man gewöhnt sich an die Geschwindigkeit.
Sprecher 1 (00:28:49.01)
Ja, man gewöhnt sich an die Geschwindigkeit und denkt: „Wieso sehe ich jetzt immer noch einen Punkt? Warum steht da jetzt? Ich habe doch schon zu Ende gesprochen. Muss doch jetzt was kommen. Genau. Also meine Erfahrung ist wirklich, man muss sich einmal die Tools anschauen und sagen: „Okay, ich gebe dann wenigstens auch mal die 20 Dollar aus. Kann man auch meistens monatlich kündigen, also ist jetzt kein riesen Invest. Und dann der erste Punkt ist, sich immer zu überlegen: „Was möchte ich denn? Also was ich immer wieder höre, ist: „Ich habe Urteile mit ChatGPT suchen lassen. Das ist aus meiner Sicht einfach mal das falsche Tool. Chatgpt ist eben wie dieses Large-Language-Model, die werden auf Wahrscheinlichkeiten aufgebaut und wir müssen schauen, was kann der überhaupt durchsuchen. Wenn wir uns einmal bewusst werden, dass ungefähr drei, vier Prozent der Urteile in Deutschland überhaupt veröffentlicht werden, heißt es, er hat sowieso nicht Zugriff auf so wahnsinnig viele Urteile und dann sucht die Maschine das Internet durch. Jetzt haben wir wenig frei zugängliche Urteile, die einfach so im Internet sind, sondern er findet dann wahrscheinlich eine Seite eines, vielleicht jetzt mal Kollegen von mir, der über ein Urteil etwas geschrieben hat.
Sprecher 1 (00:29:58.03)
Und geschrieben hat, der BGH hat jetzt entschieden, keine Ahnung, Zinsentwicklungen dürfen bis zum Wohnwertvorteil abgezogen werden, für uns Familienrechtler jetzt mal. Das findet er, dass er darüber geschrieben hat und liest es aus, das, was der Kollege geschrieben hat, und er verarbeitet das in die Antwort. Jetzt hat das ja schon verschiedene Voraussetzungen. Erstens, der Kollege muss das richtig gemacht haben. Das hoffe ich jetzt, dass er das getan hat, aber wir wissen es nicht. Und zweitens, die Maschine muss es in dem richtigen Kontext gesehen haben, dass das jetzt uns passt. Und dann gibt es ja auch Seiten, wie wir das alle kennen, wo sehr viele Urteile nachher einfach mal aufgelistet werden, eigentlich zu verschiedenen Themen, aber das kann man dort manchmal gar nicht so genau sehen, zu welchen Themen, und dann pickt er sich einfach ein Aktenzeichen raus. Also ich habe das auch, wenn ich von ChatGPT Urteile suchen lasse, dass die meisten Aktenzeichen toll aussehen, aber dahinter nicht das ist, was ich mir vorgestellt habe. Also aus meiner Sicht das falsche Tool. Das ist genauso, wenn ich etwas berechnen lassen möchte. Dazu haben wir grundsätzlich erst mal Taschenrechner und nicht ein Large-Language-Model wie ChatGPT, etwas zu berechnen, sondern das ist einfach ein besserer Textverständnis.
Sprecher 1 (00:31:08.09)
Ich möchte … Oh, Entschuldigung, Herr Oltmann, ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten. Die Maschine kann bestimmt mehr. Aber jetzt so für uns, Juristen: Was machen wir damit? Wir sind Textverarbeiter. Wir können damit wahnsinnig gut Texte erstellen lassen, Texte überprüfen lassen, Texte vergleichen lassen. Wenn ich ein BGH-Urteil habe, 20 Seiten, und ich lade das hoch und lasse es mir zusammenfassen. Das ist super, das kann das Gerät toll. Ich lese keine 20-Seiten-BGH-Urteil mehr. Jedenfalls nicht am Anfang. Wenn ich recherchiere und ich finde verschiedene Urteile, alle zu einem Thema, Dann weiß ich nicht, wie es den meisten … Also den meisten Kollegen geht es wahrscheinlich wie mir. Ab dem dritten Urteil denkt man sich: „Jetzt wird es zäh. Jetzt überpflege ich es nur noch. Ich nehme meine 20 Urteile, kopiere die in meine KI, Da ist es jetzt, ehrlich gesagt, fast egal, welche sie nehmen und sage: „Pass auf, jetzt kommt Kontext. Ich habe folgenden Fall mit folgendem Problem. Dazu habe ich sie die Urteile hochgeladen: „Ich möchte wissen, in welchem Urteil steht was dazu, was ist die Entscheidung des Urteils und warum? Wie begründen das die Richter? Und so schnell wie der mir das beantwortet, lese ich im Leben nicht.
Sprecher 1 (00:32:20.18)
Und wenn ich dann ein Urteil gefunden habe, wo ich sage: „Okay, das ist wirklich mein Urteil, auf dem ich meine Klage aufbauen möchte, dann lese ich dieses eine Urteil auch tatsächlich „Ich noch mal selber. Das ist halt, was wir immer noch tun müssen als Juristen, das noch mal selber lesen und dann kann ich meine Klage machen und fertig. Also ich finde es wahnsinnig zeiterspannt.
Sprecher 2 (00:32:43.08)
Ja, natürlich. Also bevor man da irgendwie 10, 20 Urteile gelesen hat. Es ist natürlich besser, am Ende eins oder zwei zu lesen. Das ist definitiv zeitlich eine wahnsinnig große Ersparnis. Ich kann mir vorstellen, es ist ja auch häufig so, man schaut sich eben viele Sachen an, viele Urteile an in dem Fall und muss erst mal herausfinden, in welche Richtung sollte man schauen. Und bevor man dann irgendwie ab dem dritten, vierten Urteil nur noch so überfliegt, ist ja die Gefahr auch hoch, dass man wichtige Sachen überliest, die in einem Nebensatz stehen, die aber dann jetzt für den Fall relevant sind. Und die KI wird nicht so schnell müde jetzt, was das Thema angeht, glaube ich. Deswegen ist es vielleicht dann sogar oder ist es am Ende mit Sicherheit auch genauer, was schneller und genauer jetzt in dem Kontext. Das ist so ein Einstiegsbeispiel, was ich immer mache und auch dann den Prompt entwickeln lasse von den Menschen zusammen mit der KI und sage: „Sagen Sie Ihnen doch, was Sie gerne aus den Urteilen wissen wollen, und dann entwickelt er den Prompt.
Sprecher 1 (00:33:51.13)
Dann zum Beispiel, wenn wir Perplexity nehmen oder jetzt das neue Gemini. Ich habe jetzt vor ein paar Wochen, hatte ich immer noch gesagt: „Wenn Sie was suchen, suchen Sie es über Perplexity, weil Perplexity einfach eine wahnsinnig tolle Suchmaschine ist und wahnsinnig viele Quellen auch direkt rauswirft. Im Gegensatz zu ChatGPT, den muss man immer sagen: „Gib die Quellen mit an. Bei Perplexity muss man das nicht. Der sucht einem was raus, dann kann man immer direkt anklicken und sagen: „ „Daher, guck mal, da hat er auf der Seite von einem Kollegen was gelesen oder dies oder das. Das finde ich toll. Jetzt mit Gemini 3, die ja von Google sind, muss man sagen, da steckt ganz schön viel Google drin. Das kann auch wahnsinnig gut was aussuchen, wenn wir mal was finden wollen, auch wieder für uns Familien-und Erbrechtler, zum Beispiel mal die Höhe einer Miete einer bestimmten Wohnung oder eines bestimmten Hauses zur Berechnung von Wohnwertvorteilen und Nutzungsentschädigungen oder so. Da musste man sonst sich immer durchquälen durch Immo Scout oder welche Werte auch immer, Mietlisten und so. Fällt mir jetzt gerade nicht ein, Entschuldigung. Aber ich muss das ja auch nicht mehr, weil ich lasse das jetzt ehrlich gesagt, die KI machen, der ich sage ganz genau, was für eine Art von Haus da steht und wie das ausgebaut ist und welches Alter es hat und so weiter.
Sprecher 1 (00:35:13.05)
Das tipple ich da alles einmal ein, lasse den das suchen und weiß dann ungefähr, so eine Range zwischen X Euro und Y würde man dafür für Miete nehmen. Eine wahnsinnige, finde ich, Verschnellerung, also Verbesserung nicht unbedingt, aber Es ist deutlich schneller und ich kann sehr viel schneller mich damit beschäftigen, ob dieser Wert, der mir ausgeworfen wird, ob ich da vielleicht noch ein bisschen dran rumarbeiten muss oder nicht.
Sprecher 2 (00:35:39.19)
Ja, am Ende läuft es häufig auf eine Zeitersparnis hinaus. Man gliedert so ein bisschen die Fleißarbeit aus, das Lesen von allen Urteilen, das Durchsuchen von allen Immo Scout-Inseraten, die irgendwie passen und so weiter, das vergleichen, aber hat dann am Ende eben Den eigentlichen Job, den macht man ja noch, nur hat man die Fleißarbeit deutlich schneller erledigt oder erledigen lassen. Das stimmt aber, was die Suche angeht, es ist ein Google-Produkt, GEMINI, deswegen liegt es nahe, dass sie das auch für sich nutzen am Ende. Was ich sagen muss bei ChatGPT, das stimmt schon, ist jetzt zum Suchen meiner Erfahrung nach nicht optimal. Was ich allerdings echt gut finde bei ChatGPT, ist der Deep Research Mode. Ich weiß, den gibt es auch bei Perplexity und Co. Aber der funktioniert, finde ich, ganz gut. Das ist ja dann auch wirklich eine Sache, die mal mehrere Minuten bis zu einer halben Stunde oder so was dauern kann. Also wirklich ein Deep Research am Endeffekt, wie der Name schon sagt, auch mit Quellenangaben und so weiter zu einem Thema. Aber das ist natürlich noch mal ein anderer Anwendungsfall als jetzt so eine schnelle Suche von irgendwas. Da würde ich auch sagen, sind meiner Erfahrung nach die anderen Tools deutlich effizienter.
Sprecher 2 (00:36:55.02)
Das stimmt.
Sprecher 1 (00:36:56.01)
Ja, das mit dem Deep Research, das ist etwas, womit ich immer wieder die Erfahrung mache, dass Anfänger oder Einsteiger nicht so die Geduld haben. Und man hat mit dem Deep Research natürlich den Unterschied, es ist eine sehr lange Antwort. Das heißt, ich muss mir dann auch mal Zeit nehmen, diese Antwort zu lesen. Ich könnte sie mir natürlich auch wieder von ihm selber zusammenfassen lassen, aber irgendwann wird es ja Quatsch. Ich mache einen Deep Research, weil ich mich wirklich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen möchte, aber da hast du sehr recht. Da gibt es manchmal wirklich gute Antworten Und ich denke mir auch immer, wenn man mal ein Prompt gemacht hat und ihn auch hat verbessern lassen durch die KI und die Antwort ist dann immer noch zu oberflächlich, das ist ja der Punkt, warum macht man dann eine Deep Research? Dann lässt man es noch mal mit einer Deep Research durchlaufen und dann wiederum brauche ich dann mal zehn Minuten. Kann ich mich ja mit was anderem beschäftigen oder noch ein bisschen in der Akte lesen. Ich stelle mir das dann immer so vor, als hätte ich es jetzt meinem Referendar mitgegeben. Man darf jetzt nicht vor der Maschine sitzen und zugucken, wie der hat.
Sprecher 1 (00:37:58.20)
Das kann man nämlich ja machen. Man Man kann ja den Modus so einstellen, dass man sieht, welche Seite er durchsucht und so. Und ich weiß nicht, wie es dir ging. Am Anfang habe ich das gemacht, weil ich total neugierig war, was der so tut. Das ist so ein bisschen wie vor der Waschmaschine sitzen. Also es ist nicht so sinnhaft, aber das macht man auch nur ein paar Mal und dann denkt man sich: „Das war jetzt irgendwie vertanende Zeit.
Sprecher 2 (00:38:19.14)
Das ist ein guter Vergleich.
Sprecher 1 (00:38:20.19)
Aber diese Team-Research-Dinger, die muss man irgendwann mal testen, wenn man das gemacht hat. Also ich finde, das ist für alle, die KI nutzen, immer so ein Punkt: „Welche KI-Maschine nutze ich denn? Ist das eine Frage für ChatGPT? Ist das irgendwie textlastig? Ist das was zum Suchen? Und ich nehme „Perplexity oder Gemini. Gemini ist jetzt auch mit Texten super geworden. Ich finde auch, mit Argumentationsstrukturen herauszuarbeiten, super geworden. Die sind jetzt mit ihrer Dreierversion aus meiner Sicht wirklich eine sehr große, wenn nicht übergroße Konkurrenz für ChatGPT geworden. Also mein Verhältnisnutzung ChatGPT zu Gemini hat sich fast um gedreht. Bei Gemini, die Version davor, da konnte ich nicht so viel mit anfangen, mit dieser jetzt schon. Ja, und das muss man mal ein bisschen ausprobieren. Bei manchen Sachen denke ich immer, ist es so wie die Auswahl eines Autos. Ich meine, alle Autos bringen uns von A nach B. Der eine fährt lieber in einem Skoda und der andere fährt lieber in einem VW. Nein, das ist ja dasselbe. Dann nehmen wir was anderes. Der fährt lieber in einem Mercedes. Wir kommen alle dahin. Das eine liegt mir mehr und das andere liegt weniger.
Sprecher 2 (00:39:31.02)
Ja, das stimmt. Das ist aber ein sehr spannender Punkt auch, den viele vielleicht gar nicht so auf dem Schirm haben, dass verschiedene KIs verschiedene Sachen besser oder schlechter können und die auch alle fast eine Art eigene Persönlichkeit haben oder eine eigene Art, wie sie kommunizieren, auch je nach Update mal noch mal anders sind. Ich habe es ja schon gesagt, ich nutze KI sehr, sehr gerne, vor allem in der Kampagnenentwicklung, um mir genau anzuschauen, die Zielgruppe zu durchleuchten, herauszufinden, was ist für die Zielgruppe besonders relevant, was ist irrelevant, und da wirklich tief einsteigen zu können, auch mit Recherchen und so weiter. Und was ich mittlerweile auch sehr, sehr gerne benutze, ist immer mal wieder Claude zum Beispiel. Das ist ja von Antrophic die KI, die ja, ich sage mal, eigentlich ausschließlich dafür entwickelt wurde, zu programmieren. Und das hat den Vorteil, dass die einfach sehr nüchtern auf an Probleme schaut oder auf Fragestellungen schaut und einfach ganz nüchtern, trifft es wahrscheinlich am besten, ganz nüchtern Sachen beantwortet oder Sachen einschätzt, wo ChatGPT fast ein bisschen zu emotional manchmal an die Sache rangeht. Also klingt total wö, wenn man es bisher noch nicht so getestet hat, aber es ist einfach so.
Sprecher 2 (00:40:49.23)
Ich stelle da dieselbe Frage teilweise auch an verschiedene KIs, wenn ich mir jetzt unsicher bin: Ist das jetzt wirklich ein relevantes Thema für die Zielgruppe oder nicht? Beispielsweise. Und hole mir da verschiedene Sichtweisen rein. Was ist denn so der nächste Schritt, wenn man mit den Themen, die wir jetzt besprochen haben, arbeitet, das integriert hat in den Alltag und damit sich schon einiges an Zeit mit Sicherheit erspart hat? Was ist denn dann so der nächste Schritt? Eins tiefer sind das dann diese angesprochenen KI-Tools, die speziell für Juristen entwickelt wurden?
Sprecher 1 (00:41:23.21)
Was gibt es denn da? Das wären dann die Tools? Ich würde gerne noch auf das, was du gesagt hast, kurz noch mal eingehen. Ja klar. Also zum einen immer der Rat, man kann sich ja jetzt vielleicht nicht mehrken, was wir jetzt alles erzählt haben, für welches Problem vielleicht das passende ist. Auch das kann man eine KI mal fragen. Also da ist gar kein Das muss man sich so ein bisschen angewöhnen, zu sagen: „Pass auf, das hier ist mein Prompt, ist sehr gut oder kannst du den verbessern? Aber auch: „Ich habe die und die Idee, dass du das jetzt machst für mich. Bist du ChatGPT der Richtige dafür oder meinst du vielleicht, ich sollte noch mal Gemini fragen oder Clot? Tatsächlich dafür haben die auch Antworten und die Antwort ist auch nicht immer: „Das mache ich am allerbesten. Das, finde ich, sind so Verhaltensweisen, die man sich jetzt so angewöhnt, dass man auch mal die Maschine fragt: „Bist du denn eigentlich der „Das ist das Wichtigste für mein Problem? Und dieses Ausufernde oder Emotionale kann man ja manchmal auch ein bisschen verhindern, indem man ihm sagt: „Bitte antworte so nüchtern wie möglich, bitte sie das alles neutral oder „Bitte stell dich auf die Seite meines Gegners, damit es nicht so, man nennt es ja so People Pleasing, was die Maschinen so ein bisschen machen, dass sie eben so nett sind, wie „Entschuldigung Beatrix, wenn ich den so anflaume.
Sprecher 1 (00:42:38.16)
Das hilft mir in der Sache nichts. Das kann man dem auch schon sagen, dass er eben das vielleicht mal von der anderen Seite sehen soll. Tatsächlich kann man das nur lernen, glaube ich, erstens dadurch, dass man selber mal viel macht und tut, ein wenig Zeit investiert. Das ist also eine KI anzuwenden, ist nichts, wo man sich hinsetzt und sagt: „Damit fange ich jetzt heute Nachmittag an und ab morgen ist das total easy und ich habe das in meinen ganzen Arbeitsablauf übernommen. Das muss ich ein bisschen lernen und dann eben immer ausprobieren, ausprobieren und die KI fragen: „Wie geht das besser? So, das kurz zu dir. Und jetzt zu den typisch juristischen KIs. Da gibt es jetzt, würde ich sagen, drei, vier auf dem deutschen Markt, die tatsächlich auch für den deutschen Markt gemacht sind. Libra von Libratec, Beeman von Brighter, Prime Legal AI, was auf frageeinenanwalt. De sich stützt und jetzt den KI-Associate von Deupner. Was ist der Punkt an all diesen vieren? Und es gibt noch andere aus dem Ausland, die zähle ich jetzt nicht alle auf, sondern ich beschäftige mich jetzt mal mit den Deutschen. Und was ist der Punkt für uns, Juristen, da dran?
Sprecher 1 (00:43:58.23)
Der Punkt an diesen vier Programmen ist, sie sind braufekonform. Das heißt, sie werden alle in einer bestimmten Umgebung gehostet, sodass ich mit dem Unternehmen eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung schließen kann, sowie eine Verschwiegenheitsverpflichtung. Das ist das, was wir juristen jedenfalls machen müssen, wenn wir einen anderen Unternehmer beauftragen, der mit unseren Daten beziehungsweise mit den Mandantendaten umgeht. Das führt aber dazu auch zu dem tollen Effekt: Ich kann das Schreiben meines Mandanten dorthin hochladen und muss es nicht schmerzen. Ich kann die Kommunikation mit Gegnern, mit Gerichten hochladen und muss sie nicht schmerzen. Ich führe in diesen KI’s teilweise sogenannte Schattenakten, nenne ich die. Also wenn wichtige Schreiben reinkommen, habe ich die natürlich in meiner Anwaltssoftware, aber auch in dieser KI, sodass wenn ich mir dann denke: „Ach, in der Sache Müller, und jetzt nehmen wir mal einen Fall, der muss dann schon eineinhalb Jahre oder was unterwegs sein. Nach vier Wochen weiß ich schon noch, was da drin stattfindet, aber nach eineinhalb Jahren – das kennt wahrscheinlich jeder –, dass man sich denkt: „Wo haben wir uns über das Thema eigentlich unterhalten? Und wenn ja, habe ich da was zu beschrieben? Und dann muss ich mich nicht durch die Akte klicken, weil was ja der vielleicht ein bisschen Nachteil ist zu der früheren Papierakte: Bei der Papierakte hatte ich immer diese lustigen, kleinen, gelben, roten, grünen Post-its.
Sprecher 1 (00:45:22.21)
Und dann wusste ich, wenn da so ein orange Post-it in der Ecke drin ist, dann wusste ich, das ist wichtig. Das musst du dir jedes Mal angucken, wenn du die Akte in die nimmst. Wenn wir uns unsere Anwaltsprogramme angucken, dann kann man Dateien auch färben, einfärben und so weiter, aber es ist ja nicht mehr so ins Auge fallend wie dieser orange Fluffy. Und da Daher, obwohl ich das Digitalisieren superfinde, fand ich das immer schwierig – das mag jetzt auch an der eigenen Anwaltshoff liegen, aber ich kenne auch ein paar andere, also das ist nicht nur meine –, dass man sagt: „Okay, ich gucke jetzt mal auf die Akte und ich weiß, „Das und das und das, das sind die drei wichtigsten Papiere, die ich da drin habe. Das kann man zum Beispiel so einer KI sagen: „Die und die und die Datei, die ich hochgeladen habe, das ist Nummer eins wichtig. Die musst du jedes Mal durchlesen, wenn ich dich was frage. Aber ich kann natürlich auch sagen: „Ich habe dir die Aktie jetzt hochgeladen. Habe ich schon mal jemals was, das Wort jetzt noch zu strapazieren, „Wohnwertvorteil geschrieben? Und dann sucht er mir genau meine Daten raus, wo ich das geschrieben habe.
Sprecher 1 (00:46:24.16)
Das ist das eine, dass wir also unseren Sachverhalt, unseren Kontext, auf den ich vorhin so herumgeritten bin, den müssen wir der KI jetzt nicht mehr erzählen, sondern den bringen wir der KI einfach mit, indem wir ihr alle Dokumente hochladen. Und schon kann ich so Sachen machen, wie: „Wo über Wie meinte ich mich denn heute eigentlich noch mit der Gegenseite? Wir haben zehn Sachen gehabt, über drei haben wir uns vielleicht schon geeinigt. Was sind die offenen sieben Punkte? Ich muss nicht mehr meine Schriftsätze durchsuchen, das sucht er mir raus. Wo stehen wir im Gerichtsverfahren Habe ich schon alles in meinen letzten Schriftsatz drin gehabt. Wenn ich einen Schriftsatz erstellt habe, kann ich ihn fragen: „Bin ich auf alle Punkte, die in dem Schriftsatz der Gegenseite drin waren, eingegangen? Dann sucht er mir das raus und sagt: „Auf sieben ja, auf drei nein. Oder ich kann auch sagen: „Du kennst ja jetzt die Problematik, und jetzt kommt das Tolle, was die alle haben. Die einen sind angebunden an den Verlag Otto Schmidt, die anderen sind angebunden an Deutner. Dann kann sagen: „Such mir da zur Rechtsprechung oder Literatur raus. Und dann findet man wenigstens schon mal in diesem Deutner-Universum oder in dem Otto Schmidt-Universum was heraus.
Sprecher 1 (00:47:40.03)
Und wir warten ja alle in dem Zusammenhang auf Beck-Nox-Tour, wo man mit der KI das Beck-Universum sozusagen durchsuchen kann. Ich bin noch sehr positiv und hoffe sehr auf eine richtig tolle KI, die uns diese ganze Sucharbeit sehr, sehr abnehmen wird Und wenn ich dann mein Sachverhalt mitbringen kann in Form meiner gesamten Akte und die KI sucht mir die passende Rechtsprechung raus, dann wird es richtig super und dann wird die Zeit, die ich brauche, zu recherchieren, sehr, sehr klein.
Sprecher 2 (00:48:20.00)
Ja, das ist natürlich extrem stark, dass man dann die Möglichkeit hat, tatsächlich mit den Schreiben, die man erhält, mit den Urteilen, mit der kompletten Kommunikation, die irgendwo vorhanden ist, auch tatsächlich dann zu arbeiten und die KI da einzusetzen. Das macht es dann natürlich richtig stark. Das ist, glaube ich, einfach so die Verknüpfung von … Dann ist es nicht so jemand, mit dem ich mich nebenbei unterhalte und dann am eigentlichen Thema arbeite, sondern dann ist es ja ein richtiges Zusammenarbeiten. Das ist dann ja noch mal ein ganz anderes Level von Effizienzsteigerung. Das kann ich nur so bestätigen. In meiner Welt sind es natürlich andere Themen. Die sind auch häufig nicht ganz so heikel, was die Information an sich angeht. Mittlerweile gibt es ja auch so Schnittstellen, MCPs, wo ich dann eine KI direkt an andere Tools anschließen kann und das nimmt auch schon extrem viel Arbeit ab. Bei mir ist es keine Akte, aber ich führe zum Beispiel so sehr, sehr ausführliche Google Sheet-Tabellen zu Kampagnen, die wir beispielsweise bei so einem SEO-Bereich fahren, wo sehr, sehr viele Daten drinstehen zu Suchvolumen, zu Konkurrenzfaktoren, zu Seiten, die wir online haben. Und dann haben wir ja noch verschiedene weitere Daten, die wir hinzuziehen können aus allen möglichen Tools.
Sprecher 2 (00:49:42.11)
Und da kann ich mittlerweile tatsächlich auch KI direkt anschließen, wenn ich möchte und kann einfach dazu Fragen stellen und schauen: „Wo haben wir noch Lücken? Wo lohnt es sich, noch mal in eine Überarbeitung zu gehen? Und das ist ja quasi genau dasselbe, nur in einem anderen Feld. Also von dem her, das ist sehr, sehr hilfreich, es uns mal sozusagen.
Sprecher 1 (00:50:03.14)
Es gibt jetzt einige Anbieter, die für unseren Anwaltsprogramme auch KIs intern haben und dann fragen mich jetzt gerne Teilnehmer so: „Ja, brauche ich denn dann diese ganzen externen KIs noch? Und diese Frage muss man sich beantworten unter dem Aspekt: „Wie viele verschiedene Tools möchte ich im Endeffekt für eine und dieselbe Sache benutzen? Also wenn ich jetzt Libra zum Beispiel, und dort die Akte führe, recherchiere ich dort in der Akte. Das kann man vielleicht nachher irgendwann auch bei meinem Anwaltstool, aber das kann eben auch gleichzeitig Rechtsprechung bei Otto Schmidt recherchieren. Es kann mir gleichzeitig Tabellen erstellen über Argumente, die ausgetauscht worden sind. Man muss sich vielleicht mal damit beschäftigen, was diese externen Tools alles noch zusätzlich anbieten und ob ich das brauche und ob ich das nutzen möchte. Und wenn ja, sozusagen wäre es für mich – ich nutze jetzt gerade keine KI in meinem Anwaltsprogramm, weil ich das sowieso alles extern nehme –, wenn diese KI-Geschichte in dem Anwaltsprogramm ausreichend ist, Alles gut. Dann aber bitte auch noch mal drüber nachdenken, das ist auch ganz wichtig. Dahinter sitzt wahrscheinlicherweise auch so was wie ChatGPT, weil ein Verlag wird, keine eigene KI erstellt haben. Das heißt, dieses ganze Thema Prompting, das ganze Thema: „Wie spreche ich mit dem?
Sprecher 1 (00:51:33.22)
Wie lasse ich den etwas auswerten, sodass er versteht, welches Ergebnis ich eigentlich habe? Haben wir auch, wenn ich KI in diesem Universum meines Anwaltsprogramms nutze. Sozusagen Das Chassis, weil wir vorhin beim Auto waren, ist ja ganz oft dasselbe. Also auch bei Libra steckt ChatGPT dahinter, aber auch Clot, das kann man anwählen zum Beispiel. Und dass man sich darüber mal bewusst wird, dass diese Art und Weise oder dass die KI, mit der ich kommuniziere, häufig ein und dieselbe ist, die dahinter steckt. Sie hat eben nur ein anderes Modell obendrauf.
Sprecher 2 (00:52:10.03)
Ja, genau. Eine andere Oberfläche und anderen Kontext vielleicht auch. Wenn sie in der Anwaltsoftware integriert ist, dann hat sie sinnvollerweise hoffentlich Zugriff auf die Akten, die sich drin befinden und die Daten. Gleiches gilt natürlich für die anderen Tools, die du angesprochen hast. Die haben auch dann Zugriff auf den Kontext, den man reingegeben hat, aber natürlich zum Beispiel auch irgendwie eine Bibliothek, in der recherchiert werden kann. Klar, genau. Die Modelle dahinter am Ende vielleicht dieselben, aber da sind wir wieder beim Thema Kontext. Der macht viel aus. Jetzt müssen wir leider langsam schon zum Ende kommen, aber ich habe eine Frage, die ich hier unbedingt noch stellen möchte, und zwar: Jetzt wird das Thema immer leistungsfähiger, die KIs werden immer effizienter, können immer mehr Arbeit abnehmen. Wo bleibt Was bleibt denn da die Rolle von den eigentlichen Juristinnen und Juristen? Was machen die Anwältinnen und Anwälte denn noch in der Zukunft?
Sprecher 1 (00:53:07.17)
Ich glaube, es hängt ein wenig vom Rechtsgebiet ab. Das sehen wir jetzt schon, wenn wir so was haben wie Flight Ride, mit diesen Flugverspätungen und Ausfällen und so, da sitzt da jetzt auch kein Anwalt mehr. Das sind also Geschichten, da werfe ich meinen Sachverhalt hinein. Der ist aber auch sehr überschaubar, der Sachverhalt. Also ich gebe die Flugnummer an und die Zeiten und der sagt mir, ob ich da irgendwie eine Erstattung bekomme oder nicht und wie ich die gelten mache. Sobald ich Rechtsgebiete habe, die aus meiner Sicht einen etwas komplizierteren wirtschaftlichen Hintergrund haben oder wie jetzt bei uns im Familien-und Erbrecht, eine gesamte Familienstruktur dranhängt, auch Emotionen dranhängen, habe ich schon mal den Punkt, dass die Feststellung des Sachverhaltens, der jetzt hineinfällt in die ganze Frage, das ist das, womit wir uns am Anfang am allermeisten beschäftigen, mit langen Gesprächen, mit den Mandanten, mit Informationslisten, die wir ausfüllen lassen und so. Natürlich kann der Mandant seine Geschichte auch in eine KI eingeben und sagen: „Habe ich einen Unterhaltsanspruch? Ich gehe die Wette heute ein, dass die Antwort falsch sein wird, denn allein einen Unterhalt zu berechnen, hat so viele Punkte, die ich noch zusätzlich berücksichtigen muss, außer die nackten Zahlen, die die KI ja gar nicht abfragt.
Sprecher 1 (00:54:30.00)
Gefragt. Und da stelle ich mir auch ehrlich gesagt nicht vor, dass es in zeitnah irgendwie eine gibt, die so programmiert wird, dass die all diese Fragen stellt, weil du kannst ja jetzt sagen: „Das kann ich ja auch programmieren, dass der all diese Fragen stellt, die du stellst. Dazu, glaube ich, ist die Zielgruppe etwas zu klein, dass sich einer diese Mühe macht, aber unabhängig davon hängt trotzdessen immer noch so viel Weiteres dran. Auch mit dem Mandanten herauszufinden, was sein Ziel ist, wo er denn hin möchte? Was ist das Wichtigste für ihn oder für sie? Die finanzielle Seite, die Seite, dass die Familie weiter funktioniert? Gibt es Rachegelüste? Ich weiß, ich komme aus so Gebieten, wo solche Sachen auch mit dabei sind. Also es gibt ja auch unterschiedliche Ziele, die verfolgt werden und Mandanten müssen erst mal aufgeschlaut werden in diesem ganzen Bereich. Also was sind alles die Punkte, die hineinspielen? Das merke ich ja, wenn ich das frage, dass die manchmal sich denken: „Was fragt die denn jetzt alles so komisch ist? Aber dann auch mit den Mandanten zu entwickeln: „Wo ist das Ziel? Und dann ist es immer noch so: Ein LLM kann heute immer noch nicht subsumieren.
Sprecher 1 (00:55:42.19)
Ja, die können Gesetze lesen und versuchen, den Sachverhalt da drunter zu bringen. Das machen die aber nicht, sondern was so ein LLM macht, ist, es liest andere Sekundärliteratur dazu – was weiß ich? – entweder in dem Verlag oder auf irgendeiner Internetseite und liest dann, wenn einer fremdgegangen ist, kann es sein, dass er seinen Unterhalt verwirkt hat. Deshalb kann der aber nicht mein Sachverhalt da gerade drunter subsumieren, ob der jetzt genau dazu passt. Da weiß ich überhaupt nicht, ob das jemals ersetzt werden kann. Bei so Wo rechtsgebieten, die im Gegensatz zu Flug Nummer sieben ist, ausgefallen, bekomme ich jetzt mein Geld wieder. Der ist ja überschaubar. Und da gibt es auch nichts, was da rein spielt, nichts anderes. Aber bei solchen zu bieten oder auch die wirtschaftliche Verzweigung haben, also wenn wir jetzt so einen Gesellschaftsrechtler nehmen, der jetzt nicht nur stumpf einen Gesellschaftsvertrag aufsetzt, sondern wirklich große Mergers oder was auch immer macht, das kann ich mir nicht vorstellen, dass das tatsächlich umfassend in der Beratung eine Maschine erstellt, den Vertrag nachher, das meinetwegen ja, dass ich dem sage: „Ich möchte jetzt einen Ehevertrag haben, und dann weißt du ja, es gibt eine Klausel X, Y und Z und das kann ich dem ja vorher beigebracht haben und die fügt er ein.
Sprecher 1 (00:57:00.00)
Das ist gar keine Frage. Die muss ich nicht mehr selber tippen, der Gesellschaftsrechtler auch nicht, aber die Beratung dahin sehe ich schon.
Sprecher 2 (00:57:07.04)
Das sehe ich auch so. Ich weiß nicht, wie ich es zusammenfassen würde, aber am Ende ist es ja so, theoretisch kann ich ja alle Fragen im ChatGPT, Cloud, Geminal oder was auch immer reinstellen, aber ein ganz großer Mehrwert von der Beratung, sei es jetzt im rechtlichen Themen, rechtlichen Fragestellungen oder in ganz anderen Themengebieten, ist ja der. Ich persönlich weiß ja gar nicht, welche Fragen ich alles stellen kann, sollte, muss oder so. Ich habe ja keinen Überblick zum Thema und selbst wenn die Antwort auf eine Detailfrage vielleicht sogar richtig ist, entgehen mir zwölf andere Sachen, nach denen ich mich gar nicht erkundigt habe und die einfach auch Erfahrungswerte sind am Ende, von einer guten Rechtsanwältin oder von einem guten Rechtsanwalt, der einfach schon lange in dem Thema drin ist und das große Ganze, also den Kontext, viel besser sieht und das Ganze mit seiner Erfahrung zusammenbringen kann. Deswegen, ich würde mir da auch keine Sorgen machen in dem Sinne, dass das obsolet wird, weil die Beratung immer noch das Wichtigste ist. Und ich glaube schon, dass es da eine gewisse Angst gibt, manchmal mehr, manchmal weniger, manchmal gar nicht. Aber na ja, wenn man gerne berät und nicht gerne die Fleißarbeit macht, dann ist es, glaube ich, nicht so wild.
Sprecher 1 (00:58:32.00)
Ich denke, dass es da genau so einen Shift gibt. Also wenn du sagst, du hast vorher zehn Stunden für eine Sache gebraucht, also für einen Fall jetzt gebraucht, ein gewisses Zwischenergebnis vielleicht zu bekommen, spare ich jetzt heute vielleicht zwei, drei vier Stunden ein an Lesearbeit, Recherche zusammenstellen. Und wofür kann ich diese Zeit nutzen? Strategieüberlegung zusammen mit dem Mandanten, nochmaliges Nachfragen beim Mandanten, ob der Sachverhalt so richtig ob er alles erzählt hat, was wir brauchen und so. Wahrscheinlich brauchen wir dann insgesamt statt zehn Stunden eben nur noch sieben, weil so viel redet man dann ja doch nicht mehr. Also ich glaube, es ist schon eine Ersparnis. Grundsätzlich aber, glaube ich, auch Vergrößert es die Zeit, die ich damit … Oder Vergrößert es die Zeit, verlängert es sozusagen die Zeit, die ich nutzen kann, Mandanten auch mal was zu erläutern. Es ist ja häufig in so umfassenden Rechtsgebieten so, dass man ist in seiner eigenen Welt und für mich ist das dann total klar und dann sage ich das in drei Sätzen, wie, keine Ahnung, was berechnet wird. Und manchmal passiert es tatsächlich, dass dann Wochen später der Mandant oder die Mandantin noch mal fragt: „Ich wollte jetzt noch mal wissen, da ganz am Anfang, warum berechnen wir das denn so?
Sprecher 1 (00:59:45.18)
Und ich denke: „Hm, habe ich doch eigentlich erklärt. Ist dann blöd, habe ich vielleicht nicht richtig gemacht oder eben auch, ehrlich gesagt, nicht genug Zeit gehabt. Und wenn ich aber weiß, wenn die mir einen Stapel von 50 Seiten Unterlagen hinlegt, dass ich jetzt nicht drei Stunden lese, sondern dass das mit Einscannen und Blablabla in einer Viertelstunde getan ist, dass ich weiß, was ist alles da drin, noch extra Fragen gestellt habe und so. Ja, dann kann ich aber doch auch viel entspannter da sitzen und sagen: „Ich gehe das jetzt mit Ihnen noch mal Schritt für Schritt durch. Die hat es verstanden. Ich habe vielleicht noch ein paar tolle Fragen gestellt. Alle haben gewonnen und ich musste nicht 50 Seiten Papier lesen.
Sprecher 2 (01:00:26.07)
Stimmt. Am Ende wird es für alle besser, eben auch für die Mandanten natürlich, denen man mehr Zeit widmen kann, sei es der Strategie, wie du gesagt hast, oder auch generell der Kommunikation, Sachen besser zu erläutern, mehr Zeit dazu haben. Also von dem her ist Das ist auch ein schönes Ergebnis, wenn es für alle am Ende besser läuft. Das fand ich sehr, sehr spannend und ich glaube, wir haben ja noch genug Themen, vielleicht auch noch mal in der zweiten Episode weiterzusprechen. Also an alle, die gerade am Zuhören sind, gerne einfach mal fragen, die noch offen sind, mir zuschicken an frage@kanzleimarketing-podcast. De oder einfach auf LinkedIn schreiben und dann schauen wir mal, ob wir es noch mal schaffen, uns für eine zweite Episode zu verabreden. Alle, die tiefer in das Thema einsteigen wollen, können dich ja auch direkt ansprechen. Ich würde mal kifejuristen. De unten verlinken. Ist wahrscheinlich die beste Art und Weise, dich zu finden und dich zu kontaktieren, oder?
Sprecher 1 (01:01:26.23)
Genau, oder gerne auch auf LinkedIn unter meinem Namen. Perfekt. Sehr schön. Sehr schön. Toll. Vielen Dank.
Sprecher 2 (01:01:33.12)
Vielen, vielen Dank für deine Zeit und die vielen Insights, die du mit uns geteilt hast. Ich fand’s extrem spannend. Ich kann mir vorstellen, das ging auch allen anderen so, die jetzt du gehört hatten. Und ich habe noch ganz viele Fragen, deswegen Genau. Vielen, vielen Dank und hat mir großen Spaß gemacht.
Sprecher 1 (01:01:48.10)
Danke, danke. Dir auch. Vielen Dank und mir hat es auch wahnsinnig Spaß gemacht und ich könnte, wie du merkst, noch lange darüber erzählen.
Sprecher 2 (01:01:55.23)
Super. Bis demnächst.
Sprecher 1 (01:01:57.13)
Danke. Tschüss.
Sprecher 2 (01:01:58.18)
Tschüss. Das war die aktuelle Episode des Kanzleimarketing-Podcasts. Vielen Dank fürs Zuhören. Ich hoffe, du konntest hier einiges mitnehmen. Falls du dich jetzt fragst, so ein bisschen ins Krübel gekommen bist und am überlegen bist, wie kannst du vielleicht in Zukunft noch besser zielgerichteter, vor allem lukrative Mandate generieren. Nicht einfach nur mehr Geschäft, sondern zielgerichtet ebenso die besseren Fälle. Dann hier noch mal ein Hinweis auf den Akquise-Guide, den ich kostenfrei anbiete. Da sieht es ja so aus, dass du einfach ein paar Fragen beantwortet und ich dann über ein Formular, wir müssen da gar nicht mal zu telefonieren. Und wenn du das gemacht hast, brauche ich ein paar Tage, melde mich dann zurück per E-Mail mit dem fertigen Schritt für Schritt Akquise-Guide. Und falls du dann Rückfragen hast und sprechen willst, können wir das gerne tun. Müssen wir aber nicht. Wenn du Interesse hast, dann geh jetzt auf akquiseguide. De. Ansonsten freue ich mich auf jeden Fall, falls du bei der nächsten Episode auch wieder mit dabei bist, am besten hier den Podcast abonnieren. Und ja, danke fürs Interesse und bis hoffentlich demnächst.