Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode, das Kanzleimarketing-Podcast. Heute hat mich eine Frage erreicht, und zwar zu dem Thema SEO und SEA, beziehungsweise was ist denn der Unterschied zwischen SEO und SEA? Da würde ich jetzt gleich einmal kurz drauf einsteigen. Kurzer Service-Hinweis zum Start des Podcasts: Dieser wird jetzt künftig mal eine gewisse Zeit lang 14-tägig statt wöchentlich erscheinen, einfach weil ich aktuell sehr, sehr viel mit Kunden die Ecke zu tun habe und ich habe es ja angekündigt zum Start der Staffel. Wenn ich entscheiden muss, wohin meine Ressourcen gehen, dann natürlich immer zur Kundenseite hin. Und dementsprechend habe ich das Ganze ein bisschen aufgesplittet und gesagt, jetzt wird es mal 14-tägiger Schein und irgendwann dann vielleicht auch wieder wöchentlich. Werde ich mir auf jeden Fall offenhalten. Zurück zum Thema: Was ist denn der Unterschied? Also einmal die Frage: Was heißt eigentlich SEO und was heißt eigentlich SEA? Vielleicht vorweg. Seo bedeutet Search Engine Optimization, sprich Suchmaschinenoptimierung, und SEA bedeutet Search Engine Advertising, also Suchmaschinenwerbung im Prinzip. Und der Unterschied ist im Prinzip ganz kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Das eine kostet was, das andere kostet nichts im Prinzip. Wir haben bei SEA bezahlte Werbeanzeigen.
Sprecher 1 (00:01:28.28)
Ich kann das hier einmal vielleicht Vielleicht zeigen. Wenn du dir nämlich einmal vorstellst, du bist hier in der Google-Suche und hast dann hier im Prinzip ganz oben die Suchleiste, hast hier was eingegeben und mittlerweile, da komme ich gleich noch mal dazu, haben wir jetzt Wir haben ja hier häufig so eine KI-Übersicht, aber dann haben wir zuerst die bezahlten Ergebnisse und dann die organischen Rankings. Und jeder, der hier oben steht, der bezahlt dafür. Und zwar nicht irgendwie pauschal, sondern pro Klick. Wenn du jetzt, einfach Um mal ein Beispiel zu nehmen: Wenn du eine Kanzlei hast, im Arbeitsrecht tätig bist und du möchtest für Anwalt Arbeitsrecht Berlin ganz oben stehen, dann hast du eben diese Möglichkeiten zu versuchen, organisch hier ganz oben zu stehen oder eben per Werbeanzeige. Und per Werbeanzeige zahlst du jedes Mal, wenn hier jemand draufklickt. Also wenn ich hier draufklicke auf deine Anzeige, dann zahlst du einen gewissen Klickpreis. Der Klickpreis wird durch ein ganz verrücktes System, also durch so ein Live-Auktionsverfahren – das geht in extrem schneller Zeit – berechnet, wie viele versuchen, da drauf zu bieten, wie viel Nachfrage gibt es und so weiter. Das ist eine recht komplexe Berechnung, würde ich mal behaupten.
Sprecher 1 (00:02:45.00)
Und dann wird entschieden, wie hoch der Klickpreis ist. Und du kannst natürlich vorher festlegen, bis wohin du mitgehst beziehungsweise ein Tagesbudget auch festlegen oder ein Monatsbudget dann. Solche Klicks kosten dann einfach. Jedes Mal, wenn jemand klickt, zahlst du zum Beispiel Bei Anwaltarbeitsrecht wirst du mindestens 10 € pro Klick einkalkulieren müssen, eher mehr. Dazu muss man ja auch noch sagen, es passiert niemals, dass jeder Klick auch sich bei dir meldet. Du brauchst einfach ein sehr hohes Verhältnis von Klick bis zur Anfrage, verhältnismäßig. Natürlich, je besser die Seite optimiert ist, desto besser wird das Verhältnis zu deinen Gunsten, aber nichtsdestotrotz ist das immer ein relevanter Punkt, den man einkalkulieren muss. Also eine Anfrage kann schon mal gut ein paar 100 € oder 100, ein bisschen mehr Kosten, je nach Rechtsgebiet, je nach Stadt und so weiter. Ich möchte nur sagen, ich möchte vermeiden, dass du denkst, okay, ein Klick kostet 10 Euro, also eine Anfrage 10 Euro. Das ist nicht der Fall. So ein bisschen versucht, das aufzudröseln. Hier unten stehst du kostenlos und du musst hier nichts bezahlen, dass du hier gezeigt wirst, sondern das ist das, was der Google-Algorithmus als Ergebnis quasi auswirft. Und da kommt SEO wiederum ins Spiel.
Sprecher 1 (00:04:00.07)
Da versucht man eben zu optimieren, dass die Seite nicht nur für die menschlichen Leser, für die potenziellen Mandanten relevant ist und dass sie sich da wohlfühlen und das finden, was sie suchen, sondern am Ende auch, dass der Algorithmus, die Maschine, Google, am Ende auch sagt, dass das hier die beste Wahl ist, deine Seite ja ganz nach oben zu stellen. Und das ist kostenfrei. Natürlich musst du investieren in die Inhaltserstellung. Das kannst du entweder selbst machen oder mit einer Agentur wie meiner. Also wenn du da Interesse hast, melde dich natürlich sehr, sehr gerne. Aber du musst hier eben optimieren, zahlst aber jetzt nicht pro Klick. Das Schöne ist, wenn du die Anzeigen ausschaltest, warum auch immer, weil das Budget ausgeht oder weil du es jetzt aktuell nicht mehr bezahlen möchtest oder was auch immer, sobald du es ausmachst, vielleicht auch, weil jemand Neues in den Markt kommt, in deinen lokalen Markt und extrem hoch bietet und damit ihr Klickpreise hoch treibt und die anderen so ein bisschen vom Markt verdrängt, Das kann auch passieren, in Großkanzlei oder so. Sobald du es ausmachst, bist du dann halt ganz weg. Und organisch baust du auf. Es dauert eben länger, bis du mal oben stehst, aber wenn du oben stehst, dann hast du eine viel längere Halbwertszeit.
Sprecher 1 (00:05:14.12)
Also du kannst quasi aufhören zu optimieren und wirst sehr, sehr lange auch weiter oben stehen. Es kann natürlich sein, auch da, dass mal jemand Neues dazukommt und versucht, hier die oberen Plätze zu kämpfen. Kann sein, dass man danach justieren muss, aber grundsätzlich mal, wenn du einmal oben stehst, bist du da auch eine ganze lange Zeit. Deswegen würde ich auf jeden Fall immer zu dem organischen Ansatz raten. Heißt nicht, dass ich davon abraten würde. Was man zum Beispiel machen kann, ist eine kombinierte Strategie, dass man sagt, man baut alles so auf, dass man organisch langfristig weit oben steht, irgendwann aufs Werbebudget verzichten kann. Aber wenn man jetzt sagt, man hat in irgendeine Art und Weise Druck, dass man eben schnell Anfragen generieren muss, dann ist eben hier die bezahlte Variante, also SEA, der relevante Weg. Und dann kombiniert man das quasi diese Zeit, die es braucht. Das Organische dauert einfach länger, ist einfach so. Dafür, wie gesagt, hat man eine viel längere Halbplatzzeit, das so ein bisschen zu überbrücken. Oder was man auch machen kann, wenn wenn jemand jemanden neuen einstellt und man sagt, man hat jetzt auf einen Schlag einfach deutlich mehr Kapazität, weil eine neue Person dabei ist und die muss man natürlich auch irgendwie auslasten oder so, dann kann man punktuell zusätzlich Anzeigen schalten, eben zum Beispiel auch zu anderen Themen noch weiter oben zu stehen.
Sprecher 1 (00:06:30.02)
Aber ich würde mich niemals nur darauf verlassen, weil die Klickpreise historisch auf jeden Fall nicht günstiger geworden sind, es mal vorsichtig zu betonen. Was jetzt neu ist, ist die KI-Übersicht hier und da kommt zur klassischen SEO So diese, gibt es ganz viele Begriffe dafür, KI SEO, AEO, also Answer Engine Optimization oder was auch immer. Da gibt es ganz viele Begriffe. Mal gespannt, welcher sich am Ende durchsetzt. Aber jedenfalls hast du hier oben ganz häufig jetzt noch mal so eine KI-Übersicht, wo Google was zusammenfasst und dann auch da quasi auf Seiten verlinkt, also sprich Empfehlungen ausspricht. Und das Interessante ist, du stehst ja hier über den bezahlten Werbeanzigen, noch mal drüber, also ganz oben, und du zahlst hierfür nicht. Und hier oben drin zu stehen, also das würde jetzt zu komplex werden für die Folge, aber so als ganz kurze Daumenregel quasi, wenn du hier bei den organischen Sachen weit oben stehst, dann ist die Chance, dass du auch hier in der KI-Übersicht ganz oben stehst, sehr hoch. Es gibt da noch ein paar Besonderheiten, die man optimieren muss und wo man drauf achten muss auf strukturierte Daten und so weiter, aber das zahlt alles auch aufs organische Ranking ein.
Sprecher 1 (00:07:42.14)
Bedeutet, konzentriere dich darauf, sehr gute organische Rankings aufzubauen. Und du hast jetzt aktuell – das wird nicht ewig so sein – die Chance, über den bezahlten Werbeanzeigen zu landen. Das, hoffe ich, hat so ein bisschen diesen mir den Unterschied noch mal erklärt. Was ist denn da so der Unterschied zwischen SEO und CEA? Da kannst du auf jeden Fall mal für dich überlegen, welcher Weg ist für dich der richtige. Meine Empfehlung habe ich ja ausgesprochen. Wenn du dir jetzt noch unsicher bist, wie du das Ganze konkret umsetzen könntest, solltest oder was auch immer, dann kann ich dir meinen Akquiseguide empfehlen. Den findest du unter akquiseguide. De, der ist kostenfrei. Und da gibst du mir einmal über ein kurzes Formular alle Infos, die ich brauche. Das hast du in einer Minute ausgefüllt. Das ist aber relevant, dass sie einfach weiß: „Okay, wo stehst du, welches Ziel verfolgst du, welches Rechtsgebiet ist das Relevante für dich oder welche Rechtsgebiete, wenn es mehrere sind. Und daraus kann ich dann eben eine Strategie individualisieren, wo ich einfach einerseits weiß, diese Strategie funktioniert, die ist erprobt, aber sie ist eben auch auf dich zugeschnitten und damit bekommst du eben eine aus meiner Sicht, sehr, sehr gute Mischung zwischen erprobter Strategie und individueller Anpassung.
Sprecher 1 (00:09:01.04)
Ist übrigens kostenfrei. Also wenn du Interesse hast, gerne unter acquiseguide. De – anfordern. Ansonsten würde ich sagen, war es das erst mal für diese Episode. Ich hoffe, der Unterschied ist so ein bisschen klar geworden. Auch so ein bisschen der Punkt, wann sollte man auf was setzen, was lohnt sich für wen und was nicht. Und falls du auch Fragen hast, schreib mir gerne, dann kann ich da auch gerne in einer kommenden Episode drauf eingeben. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.