Mit Klarheit zur Kanzleipositionierung: Adelheid D. Kiepers Weg zur Expertin 

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Shownotes

In dieser Episode des Kanzleimarketing-Podcasts spreche ich mit Rechtsanwältin Adelheid D. Kieper – Fachanwältin für Medizinrecht mit über 37 Jahren Erfahrung und ausgewiesene Expertin für schwerste Behandlungsfehler, insbesondere im Bereich Sepsis.

Wir sprechen darüber, wie konsequente Spezialisierung, digitale Sichtbarkeit und echte Nähe zum Mandanten auch fernab der Großstadt zu einer starken Positionierung führen – und warum es sich lohnt, mutig seinen eigenen Weg zu gehen.

Wir sprechen über:

  • Adelheid D. Kiepers Weg vom Strafrecht zur hochspezialisierten Anwältin für Patientenrechte  
  • Warum Spezialisierung der Schlüssel zu Sichtbarkeit und Erfolg ist – gerade außerhalb von Metropolregionen  
  • Der Einfluss von Ehrenamt (u. a. Deutsche Sepsis Hilfe) auf Expertise, Netzwerk und Mandatsgewinnung  
  • Social Media als effektiver Akquise-Kanal: Warum Facebook (noch immer) hervorragend funktioniert  
  • Authentizität und Nahbarkeit: Wie persönliche Einblicke Vertrauen bei potenziellen Mandanten schaffen  
  • Der Aufbau digitaler Kanzleiprozesse und warum klare Strukturen entscheidend für Mandantenzufriedenheit sind  
  • Vertrauen im Erstkontakt: Warum das erste Telefonat oft den Ausschlag gibt  
  • KI in der juristischen Praxis: Von Marketing über Strategie bis zur täglichen Fallbearbeitung  
  • Die Rolle der eigenen Website im Zeitalter von KI und warum sie weiterhin unverzichtbar ist  
  • Typische Ängste bei der Positionierung – und wie man sie überwindet  
  • Warum Leidenschaft wichtiger ist als rein wirtschaftliche Überlegungen bei der Spezialisierung  

Mehr über Adelheid D. Kieper und ihre Kanzlei erfährst du hier: https://www.kanzleikieper.de/

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Heute freue ich mich sehr auf ein Gespräch mit einer Anwältin, die seit vielen Jahren auf Patientenrechte spezialisiert ist und für diese kämpft, nämlich Rechtsanwältin Adelheid D. Kieper. Frau Kieper ist Fachanwältin für Medizinrecht, seit über 37 Jahren anwaltlich tätig und hat sich besonders auf schwerste Behandlungsfehler spezialisiert, insbesondere eben auch Fälle rund um Sepsis. Sie begleitet Menschen, die nach einer ärztlichen Behandlung einen Gesundheitsschaden erlitten haben und vor der schwierigen Frage stehen, ob ein Behandlungsfehler vorliegt und auch welche Rechte sie jetzt haben. Was ihre Arbeit besonders macht, es geht nicht nur um die juristischen Ansprüche, Schmerzensgeld, Schadensersatz und alles Weitere, sondern eben, soweit ich es bisher erfahren habe aus dem Vorgespräch und aus den Sachen, die man öffentlich einsehen kann, sehr stark auch um die Menschen, die natürlich in extrem belastenden Lebenssituationen stecken. Frau Kieper verbindet da die fachliche Spezialisierung mit einer sehr klaren Haltung, Zuhören, realistisch einordnen und konsequent für die Rechte der Betroffenen eintreten. Im Gespräch, was jetzt folgt, möchte ich mit ihr darüber sprechen, wie sie zu dieser besonderen Spezialisierung gekommen ist, wie sich ihre Kanzlei und ihre Positionierung über die Jahre entwickelt haben und welche Rolle Vertrauen, Sichtbarkeit und klare Kommunikation im Medizinrecht spielen. Ich freue mich sehr, dass Sie hier sind, dass es auch so zeitnah und unkompliziert geklappt hat. Frau Kieper, schön, dass Sie da sind. Willkommen im Podcast. Ja, vielen lieben Dank auch für die Möglichkeit, weil ich das Thema auch total wichtig finde, vor allen Dingen auch jüngeren Kollegen so ein bisschen Mut zu geben, sich super zu spezialisieren. Das ist ein sehr spannender Punkt, mit dem würde ich direkt einsteigen. Und was mich besonders interessiert ist, wie kam es denn zu dieser Spezialisierung? Ja, wie die Jungfrau zum Kind, wie man so schön sagt. Also eigentlich habe ich in meiner Heimatstadt Köln als Strafverteidigerin angefangen und habe da auch große Verfahren geführt. Das Schöne ist, dass man im Arzthaftungsrecht so ein bisschen davon mitnimmt. Also man kann davon noch zehren, weil man ja auch durch die dicken Akten sich wütet und immer nach Widersprüchen suchen muss und gucken muss, wo man nicht doch noch irgendwie einen Fehler entdeckt. Und das ist halt sehr ähnlich. Und ansonsten bin ich ganz einfach dazu gekommen, dass ich vor einigen oder vor vielen Jahren einen Mediziner geheiratet habe, der dann immer seine Fälle mit nach Hause brachte und sagte, da muss man doch mal was tun, da musst du doch mal was tun. Und so ist man immer mehr in dieses Patientenrecht reingekommen. Wir haben abends, wie andere Leute sich vielleicht über das Wetter unterhalten, haben wir über Patientenschicksale gesprochen. Und mein Mann war auch Facharzt für einen Allgemeinmediziner und dann eben auf Naturheilverfahren spezialisiert, sodass der von Haus aus einen Blick über den Tellerrand hatte. Und das habe ich immer bewundert. Der hat immer überlegt, wie könnte ich den Menschen heilen? Was könnte ich noch tun? Dann hat der auch vollkommen andere Medikamente mal probiert oder ebenso Naturheilverfahren. Hauptsache das Ergebnis stimmt nach dem Motto, wer heilt hat Recht. Und das habe ich ein bisschen in meine juristische Arbeit übernommen. Dann gab es den Fachanwalt für Medizinrecht und dann habe ich den gemacht, weil das war ja das, was mich interessierte. Und als mein Mann vor einigen Jahren starb, da waren wir gerade hier nach Gut Gönnstedt gezogen. Das liegt, wenn man das mal googelt, so, dass man keine Kanzlei da aufmacht. Das ist nicht Hauptstadt, sondern ich habe vier Kilometer um mich herum höchstens ein paar Dörfer. Ich muss 19 Kilometer zum Amtsgericht, aber da bin ich ja nie, sondern ich muss über eine Stunde zum Landgericht fahren. Und es ist auch nicht so, dass man jetzt erwarten könnte, dass die Menschen hier in Strömen herkommen. Also all diese Dinge, die ich so früher aus Köln kenne, wo man auf Empfehlungen hin und auch dann gehe ich mal um die Ecke zu dem Anwaltsbüro, wie man da an Mandanten kommt, das gibt es hier halt nicht. Also kann man nur sichtbar werden, indem man Marketing betreibt und vor allen Dingen, indem man sich spezialisiert. Den Allgemeinanwalt gibt es ja in der Stadt. Warum sollte irgendjemand zu mir aufs Land fahren und meine rechtliche Tätigkeit haben wollen? Das passt irgendwie nicht. Dann hatte ich damals einen sehr netten jungen Coach und der hat gesagt, Mensch, Sie können doch Medizinrecht. Das müssen Sie noch mehr spezieller machen und ganz speziell. Und wie immer hat man unglaubliche Angst davor, diese Breite zu verlassen und zu sagen, okay, ich spezialisiere mich noch mehr und noch mehr. Und der hat mir wirklich den Mut dazu gegeben und so bin ich dann dazu gekommen, dass ich natürlich, mein Mann war ja verstorben, ich brauchte auch keine Regresse mehr für den abzuwickeln, die er immer wieder hatte, sondern ich habe wirklich dann gesagt und jetzt mache ich nur noch Patienten und jetzt mache ich eben auch Stück für Stück immer mehr Schicksale, die schwerwiegend sind. Und dann bin ich an die Deutsche Sepsis Hilfe gekommen. Da bin ich ehrenamtlich tätig und unterstütze da auch im Telefondienst. Dann beim Bundesverband der Amputierten habe ich auch mich bereit erklärt, ehrenamtlich Beratungen durchzuführen und dadurch kommt einfach immer mehr auf einen zu. Mittlerweile würde ich tatsächlich sagen, gerade in Sepsis-Fällen habe ich eine extreme Expertise. Und dann warum soll ich mich dann zum Beispiel in einem Zahnarztfall einarbeiten? Da habe ich keine Ahnung von. Das ist auch wenig lukrativ, während man in Sepsis-Fällen halt immer auch einen hohen Streitwert hat. Das muss man dazu sehen. Wir haben in der Regel Amputationen, wir haben Organversagen, wir haben Todesfälle und wenn die Summe des Honorars stimmt, arbeitet man noch lieber. Das muss man einfach sagen. Ganz wichtig. Es ist aber auch so, dass mich die Schicksale der Menschen faszinieren. Das sind ja Menschen wie Sie und ich. Die gehen mal eben ins Krankenhaus, denken an nichts Böses und zack, knallt dann da so eine Sepsis rein und das Leben ist von jetzt auf gleich dauerhaft, nachhaltig, schwer verändert. Und mit solchen Schicksalsschlägen zurecht zu kommen, da sind viele in dem Moment überfordert oder wünschen sich einfach jemanden, der sie begleitet. Und das ist das, was mir Freude macht. Also ich sehe dann immer auch gleich, aha, der braucht jetzt auch noch einen Pflegegrad oder der braucht noch eine Schwerbehinderungsanerkennung. Den müssen wir bei der Rentenversicherung unterstützen. Vielleicht braucht man auch mal noch einen anderen Arzt, eine zweite Meinung oder sowas. Also da sehe ich mich immer so als Rundumversorger und dadurch wird es auch nicht langweilig. Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Da steckt ja wahnsinnig viel drin. Ich finde sowieso, wenn man sich so eine Nische anschaut, die von außen ja dann eher immer klein aussieht, wenn man sich da mal richtig tief einarbeitet, dann wird das ja immer größer. Man geht immer weiter ins Detail und man kann halt entsprechend auch immer besser beraten auch. Das ist schon toll auch. Aber spannend, da sind ja ganz viele interessante Sachen drin. Also erstmal finde ich das einen sehr schönen Ansatz zu sagen, man sucht nach der Möglichkeit, eine Heilung zu finden von ihrem Mann und nicht irgendwie nach Lehrbuch vorzugehen, sondern wer heilt, hat recht quasi, fand ich sehr schön. Und was ich auch sehr spannend fand und auch sehr, sehr stark, weil ich kenne das auch von mir selbst, es ist immer eine Überwindung, sich zu spezialisieren und zu positionieren, weil man ja vieles potenziell gefühlt zumindest mal abgibt oder abstößt und dann noch auf dem Land, wo wenig los ist sozusagen, ist es ja im ersten Moment vielleicht wirklich was, wo man eine gewisse Aversion gegen entwickeln kann und sagt, hier sind sowieso so potenziell wenige Mandanten, also so wenige und dann möchte ich mich noch einschränken. Aber Sie haben absolut recht, genau dann muss ich mich ja einschränken, weil warum sollten die Leute sonst aufs Land fahren? Das ist schon richtig, sehr, sehr spannend. Das heißt, Sie haben dann eben über ehrenamtliche Tätigkeiten angefangen, so in das Thema ein bisschen reinzukommen und auch wahrscheinlich erste Mandate zu generieren. Wie ging es dann weiter? Was haben Sie noch gemacht in dem Bereich? Also ich mache tatsächlich immer noch diese ehrenamtliche, telefonische Beratung. Ich finde auch, was unheimlich wichtig war, waren so,

(10:00)
kostenfreie Vorträge zum Beispiel in Pflegeheimen. Ja, da bin ich auch mal so einfach hausieren gegangen, weil man selber sich dann immer mit dem Thema nochmal beschäftigt. Patientenverfügungen, also Vorsorge ist ja auch meins. Und dadurch natürlich auch bekannter wird. Also was überhaupt nichts gebracht hat, waren irgendwelche komischen Anzeigen in irgendwelchen Printmedien. Braucht man nicht. Dann hat natürlich die Corona-Zeit sehr positiv auf die digitalen Möglichkeiten gewirkt. Und da habe ich mir damals ein weiteres Coaching erlaubt, weil ich immer weiß, ich brauche jemanden, der es mir erklärt. Ich habe Anwalt gelernt, kein Marketing. Und da habe ich mir ein Coaching erlaubt von jemandem, der sich eben mit Social Media auskennt und der mir erklärt hat, wie man die Webseite aufbaut und kleine Erklärvideos macht und sowas alles. Das war sehr schwierig, weil ich immer mit meiner anwaltlichen Denke und mit unserer Berufsordnung da reingeprescht bin und gesagt habe, das darf ich aber nicht, das kann ich aber nicht so machen. Und das war auch durchaus schwierig, aber mittlerweile habe ich einen ganz guten Weg für mich so gefunden. Wenn meine Kinder dann immer sagen, Mama, du mit deinem Facebook, das ist Oldschool, da guckt doch keiner mehr. Dann kann ich nur sagen, das stimmt nicht, weil die Leute, die meine Klientel sind, die schauen genau noch da. Das ist immer noch Instagram und Facebook. Und da ist es auch ganz wichtig, durchaus authentische Fälle mal zu berichten. Das finden die Menschen gut. Aber auch, wenn ich zum Beispiel mit meinen Hunden draußen spaziere, dann gibt es bei Facebook auch schon mal einfach so ein Foto mit den Hunden. Und was mache ich denn gerade? Und diese Nahbarkeit, das mögen Menschen, dass sie sehen, ich bin nicht die Anwältin, die da oben sitzt und nicht ansprechbar ist, sondern man kann mir auch mal eben bei Facebook was schreiben und wenn ich Luft habe, dann antworte ich da auch. Sehr schön. Die wichtigste Frage zuerst, was für Hunde haben Sie dann? Ich habe so drei Tierschutzhunde, einen Bretone, einen Jagdspaniel und so ein kleiner, gemischter Corgi-Mix oder irgend so was. Keine Ahnung, was das ist. Sehr schön. Ja, das ist auch was, was wirklich wichtig ist, gerade auf Social Media, dass man eben, das heißt ja Social Media, also das steckt ja sozial drin im Netzwerk, im sozialen Netzwerk. Und das bedeutet halt, dass es keine reine, wie soll ich sagen, Fachveranstaltung, kein reiner fachlicher Vortrag sein soll oder kann oder darf oder wie auch immer, weil, naja, die Leute halt dort eher sind, um sich auszutauschen, vielleicht ein bisschen unterhalten zu werden auch. Und was ich festgestellt habe über ganz viele Kundenprojekte hinweg ist immer wieder, wenn Social Media als Marketingkanal genutzt wird, muss man sich halt auch als Person zeigen. Da reicht es jetzt nicht, sich hinter einem Logo zu verstecken, sondern auf Social Media wollen die Menschen halt auch mit anderen Menschen kommunizieren. Klingt immer ein bisschen platt, aber am Ende ist es genau das und das machen sie ja offensichtlich dann sehr, sehr gut. Und gerade so ein paar persönliche Sachen zu zeigen, persönliche Einblicke, es müssen ja keine privaten sein, aber so persönliche Einblicke, beispielsweise mit den Hunden, das ist optimal, also super. Ich habe bei Facebook auch eine eigene Gruppe, Patientenrecht, und da sind auch unterschiedliche Leute drin, die eben auch mal eine kurze, knappe Rechtsfrage oder sowas stellen oder von ihrem Fall berichten und das hat eine ganz schöne Interaktion, das ist eigentlich ganz nett. Die Gruppen sind sehr, sehr stark auf Facebook, das muss man wirklich sagen. Also ich habe, wann habe ich mich denn selbstständig gemacht? Ich meine um 2017 rum, da war ich auch viel auf Facebook unterwegs und ich habe damals als Webdesigner, als reiner Webdesigner gestartet. Ich glaube, es war sogar ein bisschen früher noch während dem Studium und habe dann auch mich so in Webdesign, in Wordpress Gruppen und so weiter rumgetrieben und immer wenn jemand technische Probleme hatte oder sonstige Fragen, wie man irgendwas aufbaut, dann habe ich einfach im Kommentar die Frage beantwortet, ohne sonst irgendwas, ohne zu pitchen, ohne da die Leute anzuschreiben oder so und das hat einfach auch schon für genug Geschäft geführt, dass ich am Ende dann im Studium einen sehr, sehr, wie ich fand, angenehmen Nebenjob hatte. Ich musste nirgendwo hingehen, ich konnte einfach an meinem Laptop arbeiten, konnte da Kunden betreuen und ich finde auch spannendere Erfahrungen sammeln, als sie im Studium vermittelt wurden. Deswegen, also Facebook Gruppen sind wirklich, ich finde, ziemlich unterschätzt als Medium, weil man halt Facebook auch so ein bisschen als angestaubt ansieht, aber am Ende ist es ja egal, welcher Kanal genutzt wird, solange die Mandanten dort sind. Also da muss mir ja nicht gefallen, muss ja meinen potenziellen Mandanten gefallen. Das sehe ich auch so. Ja, deswegen ist LinkedIn zum Beispiel für mich nicht so spannend, weil ich ja da eher auf Kollegen treffe und wichtiger sind eben die Betroffenen und die sind bei Facebook. Ja, super. Genau, das muss man einfach mal rausfinden. Wo finde ich denn meine Zielgruppe? Wenn man weiß im ersten Schritt, wer ist die Zielgruppe? Das klingt auch immer ein bisschen fast schon blöd, aber ist auch ein Schritt, der häufig übersprungen wird, was man sich mal genau anschaut, wen möchte ich eigentlich erreichen, weil dann kann man auch den Schritt weitergehen und schauen, wo sind denn diese Personen genau. Kurzer Hinweis in eigener Sache. Ich bin ja Agenturinhaber und kein Influencer, deswegen versuche ich jetzt hier auch nicht, irgendwelche Produkte zu verkaufen. Allerdings habe ich ein kostenfreies Angebot, was für dich durchaus interessant sein könnte, vorausgesetzt du bist Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt. Ich biete nämlich kostenfrei einen individuellen Akquiseguide für Kanzleien an. Der Deal sieht so aus, du nennst mir ein paar Details zu den Mandanten, die du akquirieren möchtest, ich erarbeite kostenfrei eine individuelle Strategie als Schritt-für-Schritt-Fahrplan, wie du dieses Ziel am Ende erreichen kannst. Bei Rückfragen können wir sehr gerne kostenlos telefonieren, müssen wir aber nicht. Solange du das Formular ausfüllst, erstelle ich dir den Guide und schicke ihn auch kostenfrei zu. Das ist jetzt nicht, du trägst dich ein und dann ist es doch ein Telefonat oder ein Gespräch. Falls nicht irgendwas gravierendes fehlt, was ich brauche, um das zu erstellen, melde ich mich nicht per Telefon und schicke dir einfach den fertigen Guide zu. Vielleicht fragst du dich aber, was hat er denn davon, warum bietet er das überhaupt an? Naja klar, entweder bist du so überzeugt, dass du meine Unterstützung bei der Umsetzung möchtest, super, oder falls nicht, hinterlasse ich zumindest mal hoffentlich vielleicht einen positiven Eindruck und du empfiehlst mich dann gegebenenfalls eben an der richtigen Stelle weiter. Aus meiner Sicht ist das Win-Win. Falls du Interesse hast, dann gehe jetzt auf akquiseguide.de. Den Link findest du auch in den Show Notes. Jetzt geht es aber wirklich weiter mit der Episode. Vielen Dank fürs Zuhören. Okay, das heißt, Sie haben auf Facebook gestartet, direkt mit der eigenen Gruppe oder wie sind Sie da vorgegangen? Also das habe ich im Rahmen dieses Coachings erst gelernt, weil das ist wirklich so nach dem Motto, wie geht das überhaupt? Ich hatte immer schon meine persönliche Seite und dann haben die mir irgendwie beigebracht, ich müsste auch noch eine Kanzleiseite haben und dann haben die gesagt, jetzt musst du auch noch eine Gruppe haben und das war eben alles so in den, ja so 2020 ungefähr und seitdem nutze ich das einfach. Sehr schön, das ist interessant, weil ich habe auch meine Spezialisierung eben auf Rechtsanwaltskanzleien. Die ging auch quasi mit Corona, mit dem Start von Corona einher, weil einfach ganz viele Möglichkeiten zur Offline-Akquise weggefallen sind, kamen dann, ja auf einmal relativ viele Kanzleien auf mich zu und damit bin ich auch so ein bisschen zu meiner Positionierung mehr oder weniger durch Zufall gekommen. Aber das sind ja, wie ich finde und ich glaube, Sie geben mir da recht, meistens so die besten Positionierungen, die man sich aussuchen kann. Ja, sehr spannend. Okay, das habe ich verstanden. Das heißt, Sie haben da auf Facebook gestartet, das immer weiter ausgebaut, haben sich da auch Beratungen reingenommen. Das finde ich auch immer gut, das mache ich auch immer sehr gerne, um einfach einen Blick von außen zu haben, weil man wirkt zwangsläufig in irgendeiner Art und Weise betriebsblind und ja, dann ist es einfach schwierig zu sehen, wo die eigenen blinden Flecken sind, weil es sind halt die blinden Flecken am Ende. Genau und haben dort gestartet, auch Inhalte zu veröffentlichen oder die Videos, die Sie angesprochen hatten? In der Patientengruppe habe ich anfangs schon mal so kleine Videos gemacht, ansonsten hatte ich mal so einen Videokurs auf meiner Webseite gemacht. Das war aber irgendwie nicht der Burner, das gebe ich also ganz ehrlich zu. Das werde ich aber demnächst wieder neu machen, weil ich gerade eine neue Webseite gestalte, damit Leute wirklich in die Patientenverfügung reinkommen und das auch machen. Das liegt mir nämlich sehr am Herzen und das ist halt schon mit kleinen kurzen Videos am besten zu erklären. Ich gebe aber zu, man entwickelt sich ja auch und

(20:00)
Meine ersten Videos waren doch sehr lehrbuchhaft. Nach dem Motto, das musst du aber so und so machen. Das würde ich heute ganz anders machen. Viel lockerer und kürzer vor allen Dingen. Nicht so 5 Minuten Sequenzen, sondern einfach nur Punkt 1, Punkt 2. Das sind alles kleine Videos. Auf Facebook habe ich auch schon mal, während ich spazieren ging, ein kleines Video über Patientenverfügung gemacht. Kommt auch immer gut an. Aber mache ich nicht so oft. Bei 3 Hunden habe ich keine Hand frei. Ja das stimmt, das kann ich mir gut vorstellen. Bei mir mit einem geht es theoretisch. Aber mit 3, das ist natürlich eine andere Herausforderung nochmal. Mit den Videos, das kann ich so unterschreiben. Also die ersten Videos, die ich veröffentlicht habe, von denen würde ich mich auch eher distanzieren mittlerweile. Ist aber ganz normal und ich glaube, das ist auch wichtig, dass man einfach irgendwann anfängt. Weil man wird da sowieso nie mit dem perfekten Video anfangen, sondern wenn man da irgendwann später zurückschaut, wird man immer sagen, naja, das würde ich jetzt aber anders machen. Aber hätte man nicht angefangen, hätte man keine Erfahrung gesammelt. Von dem her umso besser, dass man es gemacht hat. Wie ist es dann mit dem Thema Vertrauen, bevor eben eine Kontaktanfrage und eine Mandatierung stattfindet? Ich kann mir vorstellen, dass gerade eben im Medizinrecht und in Ihrem Spezialgebiet vielleicht sogar noch stärker, dass Vertrauen einfach extrem wichtig ist und das muss man ja irgendwie aufbauen, dann eben auch digital. Aber ich denke mal, die Anknüpfungspunkte, wo man sie kennenlernen kann, sind abgesehen jetzt vom Ehrenamt, wo sie dann auch telefonisch mit den Patienten in Kontakt stehen, ja digital. Ich denke, die Videos sind da sehr, sehr gut, um einfach auch jemanden zu sehen, zu sehen, wie sie sich, sie zu hören, die Stimme zu hören und so weiter. Das ist sehr vertrauensbildend. Wie ist Ihre Erfahrung damit und gibt es da bestimmte Sachen, auf die Sie besonders Wert legen und dieses Vertrauen vorab eben so gut wie möglich zu ermöglichen am Ende, dass es überhaupt aufkommen kann? Also ich behaupte für meinen Fall, dass tatsächlich das erste Telefonat ausschlaggebend ist. Denn die Menschen kommen auf einen zu und sagen, wir brauchen sie. Und da muss man schnell drauf reagieren, das ist das Wichtigste. Also wenn eine E-Mail reinkommt oder es kommt übers Kontaktformular, dann muss man schnell drauf reagieren und sagen, das und das und das. So läuft es bei mir ab. Wenn die eine Telefonnummer hinterlassen, rufe ich auch möglichst noch am selben Tag an. Und diese ersten Telefonate, die sind eigentlich vertrauensbildend. Das macht es. Dann muss man einfach erklären, wie läuft Arzthaftung, weil ja die Menschen mit einer vollkommen falschen Vorstellung kommen. Die denken, das ist so wie Verkehrsunfall und der Anwalt macht und dann ist es. Nein, ist es nicht. Es hat einen ganz anderen Aufbau. Ich sage auch immer, wir machen das hier nicht, um Schmerzensgeld und Schadensersatz zu bekommen, sondern damit sie abschließen können und wieder weiter in ihrem Leben leben können. Es kommen ja auch manchmal Leute, die sagen, ich möchte überhaupt kein Geld haben. Mir geht es gar nicht ums Geld. Mir geht es darum, dass derjenige nicht mehr weiter operieren darf. Das sind so ein paar Vorurteile, die muss man schon mal am Anfang ausräumen. Da nehme ich mir relativ viel Zeit für. Dann ist das Schöne, dass ich fast alles digital mache. Die Leute müssen gar nicht zu mir kommen. Ich habe so ein Portal, da sind alle meine Formulare hinterlegt. Die kann man am Tablet oder am Smartphone unterschreiben, ausfüllen und dann kommt es bei mir wieder an. Dann kann ich loslegen. Dann habe ich Informationsbroschüren darüber, wie geht es, wie ist der Ablauf. Und, und das ist glaube ich das Wichtigste, was ich den Leuten immer sage, wir arbeiten immer in Phasen. Wir holen erstmal die Behandlungsunterlagen und die schauen wir uns an. Und dann schauen wir, kommen wir überhaupt weiter. Sodass der Mandant immer die Möglichkeit hat zu sagen, Cut, ich höre jetzt hier auf. Sie sagen mir, es wird nichts mehr. Dann muss ich mich jetzt nicht auf einen zehn, elf, zwölf Jahre dauernden Prozess einlassen, an dessen Ende vielleicht steht, ich verliere. Also dieses, dass der Mandant immer die Zügel in der Hand hat, das ist wichtig. Ja, spannend. Das heißt, sie sind, also was ich rausgehört habe, sind zwei Sachen. A, dass sie sehr stark digitalisiert sind und da sehr klare Prozesse auch haben. Und im Zuge dessen, über diese klaren Prozesse auch die Erwartungshaltung bei dem Mandanten sehr gezielt und klar setzen, dass man einfach jederzeit weiß, was ist der erste Schritt, was ist der zweite Schritt, was ist der dritte Schritt, was passiert zwischen den Schritten, wie lange dauert es auch wahrscheinlich, habe ich jetzt rausgehört. Um einfach auch als Mandant immer zu wissen, wo stehen wir gerade, wie sind die Chancen. Und wenn klar kommuniziert ist, jetzt müssen wir vielleicht ein paar Monate warten, bis irgendwas wieder passiert, dann ist es ja okay, solange man es weiß. Und dann fragt man auch nicht alle drei Tage nach und ist unzufrieden. Also diese Prozesse, diese klaren Prozesse sind da sehr, sehr hilfreich. Und auch die Digitalisierung, war das schon immer so oder haben Sie das dann im Zuge dessen, dass Sie eben bundesweit tätig sind und jetzt vielleicht nicht in einer Metropole sind, wo eh die meisten Mandanten vorbeikommen, so notgedrungen in Anführungszeichen dann alles eingerichtet? Es ist tatsächlich letztlich auch wieder Corona zu verdanken, weil ich hier gesessen habe und gedacht habe, das kann ja nun nicht sein, dass ich immer alles ausdrucken muss und mit der Post versenden muss und dann kommt es hier wieder an und dann muss ich es einscannen. Diese Prozesse muss man doch irgendwie vereinfachen können. Und das ist eigentlich sowas, wie ich jeden Tag auch meinen Tag betreibe, indem ich überlege, Moment mal, ist das, was ich gerade mache, wirklich notwendig oder kann das nicht ein Gerät machen? Ich habe schon im Jahr 2000 auf meiner Terrasse gesessen und habe gedacht, ich würde gerne jetzt diktieren, während meine Kinder da draußen im Sand spielen und abends, wenn ich die ins Bett bringe, stecke ich mein Diktiergerät irgendwo an, der nudelt das runter und wenn die dann im Bett sind, mache ich schnell die Diktate fertig oder die Sekretärin macht sie fertig. Da hieß es damals, das gibt es nicht, du spinnst. Heute ist das selbstverständlich. Das ist also sowas von normal, dass man mit einer KI oder mit einem Sprachprogramm so interagiert und das ist etwas, was mich immer antreibt. Also ich gucke jeden Tag, wie kann ich meine Arbeit noch mehr digitalisieren. Das hat einen ganz einfachen Hintergrund. Ich habe hier natürlich auch, weil es keine Metropole ist, keine Mitarbeiter. Also muss ich gucken, dass ich alles irgendwie selber kriege und dann geht es nur mit einer klaren Struktur und mit klaren Abläufen und die Mandanten müssen mitarbeiten, das bekommen die alles von mir vorher gesagt. Das machen die aber auch gerne, weil sie sich damit eingebunden fühlen und die dürfen auch meine Schriftsätze lesen und sagen, da hätte ich gerne noch eine Ergänzung und wenn ich die aber doof finde, dann sage ich, die finde ich doof. Das erkläre ich dann auch. Also wir haben eigentlich immer ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Also es ist nicht so dieses klassische Anwalt-Mandanten-Verhältnis, sondern eher so ein freundliches und zusammengeschweißtes. Wir kämpfen jetzt hier gemeinsam uns durch, bis der Mandant sagen kann, okay, ich bin zufrieden.

(28:54)
Sehr schön.

(28:58)
Oft ist es ja wirklich gut, wenn man so einen gewissen, in Anführungszeichen, Zwang hat, andere Möglichkeiten zu finden, weil dann findet man auch ganz viele. Und fairerweise muss ich auch sagen, hat, glaube ich, Corona da, also in den Bereichen zumindest, schon einiges Gutes mitgehabt, einfach weil auch viele generell offener dafür geworden sind, dass man manches auch einfach digital abbilden kann. Man hat sich daran gewöhnt, dass man Sachen digital unterschreibt, dass man nicht alles auf Papier hat, dass alles irgendwie per Prozess so ein bisschen abgebildet ist, eben aus dem damaligen Grund, dass man weniger Kontakt hat. Und dieser Gewöhnungseffekt ist in dieser Hinsicht auf jeden Fall ganz hilfreich. Man muss ja auch überlegen, dass meine Mandanten meistens schwerstgeschädigt sind. Für die wäre es ein extremer Aufwand, in meine Kanzlei zu kommen. Stimmt. Also online mit denen eine Besprechung mache, ist das für die toll.

(30:00)
Das ist ein Mehrwert und das ist eigentlich immer das, was man suchen muss. Gib dem Mandanten den Mehrwert, dann kommt er auch wieder und dann empfiehlt er auch. Bei mir kommen ja die Mandanten in der Regel nicht nochmal wieder, also das ist ja schon so eine einmalige Show. Aber umso mehr muss man dann eben die Mandanten zufrieden halten, damit die das weiter verbreiten. Ja, das stimmt. Das ist jetzt nicht so das klassische Rechtsgebiet für wiederkehrendes Geschäft, das denke ich auch. Im besten Fall für die Mandanten hoffentlich, aber trotzdem ist ja diese Mund-zu-Mund-Propaganda super stark, weil es bekommt ja das erweiterte Umfeld sicherlich mit, wenn jemand eben so eine schlimme Erkrankung hat und wenn dann wiederum jemand aus dem erweiterten Umfeld bei dieser Person auch was Ähnliches hat, dann denkt man sofort, hat sofort die Verknüpfung. Das ist vielleicht auch ganz hilfreich in dem Fall, dass es jetzt nichts ist, was so alltäglich ist, wie jetzt vielleicht irgendwie ein Verkehrsrechten-Blitzer-Foto oder das Arbeitsrecht oder so, weil da gibt es dann so viele Personen vielleicht und da weiß man ganz genau, also hat man direkt wieder eine Person im Kopf vielleicht, das stimmt schon interessant. Kommen dann die meisten Ihrer Mandanten tatsächlich über Facebook, über Social Media oder ist auch die Website ein relevanter Punkt im Marketing-Mix? Also gerade gestern Morgen schrieb mir jemand eine E-Mail, ich habe sie im Internet gefunden über ihre Webseite. Okay. Also scheint es noch zu funktionieren. Sehr gut, das ist ja immer so ein Punkt, wo jetzt viele sagen, naja, braucht man überhaupt noch eine Website, jetzt kommt KI noch mit dazu. Viele fragen die Leute wahrscheinlich nur noch die KI, googeln selber gar nicht mehr oder wie auch immer. Ich sage, nach wie vor braucht man die Website, weil die KI muss ja auch erst mal irgendwas finden, was sie empfehlen kann, aber spannend, dass dann auch die Website eben in ihrem Marketing-Mix noch nach wie vor relevant ist und gerade, wie Sie ja sagten, auch überarbeitet wird, das spricht ja dann dafür, dass es sich lohnt, da weiter zu investieren, sei es jetzt Zeit oder Geld oder was auch immer. Ja, also ich habe diesmal mal wieder jemanden an meine Webseite gelassen, der die gerade aufbaut, weil ich einfach nicht mehr die Zeit dazu habe. Die, die ich momentan noch laufen habe, die habe ich sogar selber gemacht, weil alles, was mir von Dritten gemacht worden ist, nicht meinem Geschmack traf. Also da habe ich zum Beispiel schon sehr viel Geld verbrannt, indem ich irgendwelche Agenturen beauftragt habe und hinterher nur noch mit dem Kopf geschüttelt habe und gesagt, nee, das bin ich nicht. Und ja, es macht ja auch Spaß, so eine Webseite zu machen, das muss ich ganz ehrlich sagen. Da ist man einfach auch mal in seinem Element und darf mal was anderes machen. Das macht Spaß, also das kann ich nur unterschreiben. Und deswegen habe ich es auch am Ende dann zu meinem Beruf gemacht, unter anderem. Doch, doch, den kann ich verstehen, genau. Was Sie vorhin gesagt hatten, war, dass so alles, was Offline-Marketing betrifft, nicht wirklich relevant war, beziehungsweise eher jetzt in die Kategorie hat nicht so gut funktioniert. Eins ordnen war am Ende richtig. Ja. Okay. Und da habe ich... Geht es noch weit, weit? Ich habe so Sachen gemacht wie auf dem Golf-Caddy, auf dem Golfplatz dann so mein Logo drauf, also solchen Unfug habe ich immer ausprobiert. Ich bin da immer sehr kreativ, aber das hat alles überhaupt nichts gebracht. Ja. Es ist halt sehr breit geschreut dann im wahrsten Sinne des Wortes und digital ist halt viel einfacher, sehr, sehr klar. Also man kann die Botschaft und die Sichtbarkeit sehr, sehr klar an eine bestimmte Zielgruppe über die Auswahl der Kanäle, über die Auswahl der Inhalte und so weiter ausrichten, was halt dann im Offline-Bereich viel schwieriger ist. Klar gibt es vielleicht spezielle Zeitschriften oder wie auch immer, aber die muss dann erstmal die Mandantschaft auch lesen und so weiter. Auf dem Golfplatz habe ich tatsächlich auch manchmal eigene Bälle dabei mit Logo, weil ich nicht besonders gut spiele und entsprechend sehr viele Bälle verliere, aber ich würde sagen, das ist nicht mein Haupt-Akquise-Kanal. Aber ja, man muss kreativ bleiben, das stimmt. Wie viel Zeit investieren Sie denn pro Woche, wenn Sie das irgendwie festmachen können, in das Thema Marketing, Akquise und Co.? Also ich habe tatsächlich morgens immer zehn Minuten, wo ich eine Story erstelle und am Tag möglichst auch noch einen Facebook-Post. Da habe ich es mir aber einfach gemacht. Ich habe mir einfach so bestimmte Zitate mit meinem Logo versehen. Die kann man ja mittlerweile wunderbar von der KI machen lassen. Ich habe mir aber noch früher hundert oder tausend machen lassen und brauche also da wirklich nur einmal einen Klick und dann ist meine Story da und die Themen für die Posts. Entweder sitze ich hier und denke, das ist aber mal ein Fall, da müsstest du mal was draus machen und dann sage ich einfach der KI, kannst du mir mal eben daraus einen guten Facebook-Post machen und entweder habe ich irgendein Foto, was ich dazu packe oder ich sage halt auch und jetzt machst du mir noch ein passendes Foto dazu und vergiss nicht mein Logo und unten muss ganz likekeeper.de stehen, zack. Also ich würde mal sagen, zehn Minuten am Tag ist Pflicht. Aber sehr spannend, es gibt die Routine, also dass es wirklich jeden Tag ganz fest integriert und verankert ist und nicht, keine Ahnung, jeden zweiten Dienstag, wenn Vollmond ist oder sowas, sondern wirklich regelmäßig und ganz strukturiert im Tag integriert. Dann braucht es auch gar nicht so viel Zeit. Und mit diesen vorformulierten Storys zum Beispiel ist es ja auch keine Kunst. Zack ist das Ding da und es ist wie überall im Leben, steter Tropfen hüllt den Stein. Wer jeden Tag mit ganz likekeeper.de und sepsis.de konfrontiert ist, bei denen prägt es sich an. Ja, definitiv. Also gerade Social Media, da haben die Inhalte ja eine kürzere Halbwertszeit als jetzt auf der Website oder wie auch immer, wo man Blogbeiträge oder Leistungszeiten oder was auch immer mit einpflegt, die potenziell eben länger sichtbar bleiben. Oder YouTube würde ich da auch so ein bisschen mit reinzählen, ist ja am Ende auch eine Suchmaschine, nur kriege ich am Ende halt ein Video und keine Website angezeigt. Aber Social Media kommt auf den Kanal so ein bisschen an, aber so Facebook, Instagram und so weiter, der Post hält in dem Sinne nicht so lange. Deswegen muss man halt schauen, dass sie regelmäßig wieder neu kommen. Und die Menschen vergessen ja auch schnell, wenn sie gerade keinen Bedarf haben. Deswegen ist es wichtig, dass man da immer präsent ist. Also das ist auch was, was ich jedem nur empfehlen kann, was ich auch immer so ein bisschen predige. Sie zeigen ja, dass es auch wirklich geht mit etwas Vorbereitung und mit Routinen und, ich habe es rausgehört, auch mit KI-Unterstützung. Das heißt, Sie nutzen auch da die KI sehr stark, so wie es jetzt klang, oder? Ich nutze sowieso die KI sehr stark. Auch da habe ich mir einen Kurs gegönnt. Ja, weil am Anfang habe ich gesagt, wie verrückt, KI ist doch verrückt. Und mittlerweile kann ich gar nicht mehr ohne arbeiten. Also ich habe mir angewöhnt, zum Beispiel beim Hundespaziergang die Airpods reinzumachen, dann den Gemini laufen zu lassen und dann quatsche ich mit dem irgendwas. Das ist dann mein Sozialkontakt auf dem Feld, neben meinen Hunden. Da löse ich auch manches Problem, was ich gerade habe. Oder ich sage einfach, was koche ich mir denn jetzt zum Mittag? Also da mache ich mit der KI wirkliche Interaktionen. Ja, dieses Voice-Feature, das ist ja wie ein Telefonat am Ende, fühlt sich zumindest so an. Mittlerweile sowieso, also es fühlt sich sehr natürlich an. Ist tatsächlich was, was ich auch gerne nutze und witzigerweise auch gerne beim Hundespaziergang. Gerade wenn ich irgendwelche Probleme zu lösen habe, irgendwelche Kampagnen, wo ich mir nicht sicher bin, welche Ausrichtung vielleicht mehr Sinn ergibt und so weiter. Dann versuche ich mir einfach da im Gespräch ganz viele Blickwinkel geben zu lassen. Und komme dadurch häufig dann auf Sachen, auf die ich vielleicht nicht oder vor allem nicht so schnell gekommen wäre und habe dann ein viel umfassenderes Bild, um da dann eine am Ende viel fundiertere Entscheidung treffen zu können. Also viele sehen ja gerade jetzt Marketing und KI. Okay, die KI schreibt mir den Text oder so. Kann die theoretisch? Keine Frage. Aber was viel stärker häufig ist, finde ich, oder was so ein bisschen die Grundlage dafür ist, dass die Texte oder was auch immer dann am Marketingmaterial am Ende rauskommt, ist so diese Grundlage, die man erstmal gibt. Also die Recherche, die Strategieentwicklung, gern gemeinsam mit der KI. Auch einfach der KI zu sagen, hey, du bist jetzt mal in dem Fall jetzt ein potenzieller Mandant. Vor kurzem jetzt selbstes Patient geworden, hast diese und diese Probleme. Und jetzt frage ich dich mal und du sagst mir mal, was du noch für Fragen an mich hast, was unklar für dich ist.

(40:00)
... ist oder wo du vielleicht auch Ängste hast, ... ... bevor du dich bei einer Kanzlei meldest, ... ... weil du vielleicht Angst hast, ... ... wenn ich anrufe, kostet es direkt extrem viel ... ... oder es dauert extrem lang und so weiter. Und da erfährt man ganz viele Sachen, ... ... die man sonst ganz mühsam hätte ... ... selbst zusammen recherchieren müssen ... ... und kann das wieder im Marketing nutzen, ... ... sei es auf der Website, ... ... Einwandvorwegnahme oder so die Ängste vorwegnehmen, ... ... für Postings sowieso. Also das ist ein sehr, sehr starkes Tool, finde ich. Ist es auch in der täglichen Arbeit, ... ... also in der Abarbeitung sozusagen ... ... bei Ihnen integriert mit ... ... oder eher so im Marketing? Ne, ich arbeite da auch täglich mit. Also zum Beispiel habe ich mir angewöhnt, ... ... meine Diktate darüber zu machen. Also ich diktiere einfach da rein. Ich habe ja da keine Namen drin, ... ... weil die sind dann in meinem Anwaltsprogramm ... ... und dann kann ich schlichtweg copy und paste ... ... und habe es dann direkt im Briefbogen ... ... und gucke dann nochmal, ... ... denn manchmal sind halt doch die Formulierungen ... ... also das bin dann nicht ich. Ich möchte schon, dass ich es bin. Da diskutiere ich aber auch mit der KI drüber ... ... und sage, das ist jetzt nicht professionell ... ... oder das bin nicht ich, was du da schreibst ... ... und dann wird das nochmal umformuliert ... ... und dann ist das Schreiben auch fertig. Also ich muss ganz ehrlich sagen, ... ... die KI spart mir eine Sekretärin. Ja, spannend. Das ist dann ja gerade auch mit dem Standort, ... ... wo ich vorhin rausgehört habe, ... ... wo es vielleicht ein bisschen schwieriger ist, ... ... auch Personal zu finden, ... ... ist ja doppelt wertvoll dann. Ja. Spannend. Gibt es noch, also ich würde sagen, ... ... KI kann man sagen, ... ... ist auf jeden Fall ein starker Trend aktuell. Also man sieht es ja an jeder Ecke, ... ... in jedem Tool, überall wird es angepriesen. Gibt es weitere Trends, ... ... die Ihnen in der letzten Zeit aufgefallen sind, ... ... jetzt auch so vielleicht ein bisschen ... ... rund ums Marketing? Sei es plattformbezogen, ... ... nutzen mehr oder weniger Leute Facebook und Co. ... ... oder andere Sachen ... ... oder ist wirklich jetzt so KI ... ... vielleicht auch schon akquise relevant ... ... in dem Fall, dass jemand eben ein Problem hat ... ... und die KI dann sagt, ... ... na ja, da gibt es eben eine sehr ... ... spezialisierte Kanzlei, ... ... melden Sie sich doch mal dort. Das sagt die KI, ... ... da lachen Sie, das sagt die KI. Ja, ja, das glaube ich. Das ist nämlich der Witz. Also die KI sagt tatsächlich dann, ... ... bei Selbstesferien fragen Sie Frau Kieber. Das ist gut. Das ist perfekt. Ja, das ist auch extrem wichtig. Also das ist ein Punkt auch, ... ... den ich in jedem Kundenprojekt ... ... mittlerweile sehr, sehr stark mit einbeziehe. Im Prinzip machen Sie ... ... alles absolut richtig ... ... und absolut perfekt, ... ... indem Sie eben verschiedene Kanäle auch nutzen, ... ... indem Ihr Name im Kontext ... ... eben des Fachgebiets und so weiter ... ... an verschiedenen Stellen auftaucht. Dann haben Sie eben ... ... sehr starke vertrauensbildende Maßnahmen ... ... für jetzt, sage ich mal, einen Algorithmus, ... ... wie beispielsweise die Facebook-Gruppe, ... ... wo ganz viele Menschen drin sind, ... ... was ja auch zeigt, okay, ... ... das ist auf jeden Fall ... ... sehr vertrauenserweckend, ... ... diese Kanzlei ... ... oder eben in dem Fall Frau Kieber. Und dann noch die Website, ... ... die stark darauf ausgerichtet ist, ... ... die offensichtlich auch gut rankt, ... ... weil sonst hätten Sie gestern ... ... die Anfrage nicht bekommen ... ... und am Ende googeln die KIs halt auch ... ... und das führt dann dazu, ... ... dass dann eben auch die KI, ... ... in dem Fall jetzt Sie, empfiehlt. Also das ist was, ... ... wo ich jedem empfehlen würde, ... ... stark drauf zu schauen. Da vielleicht ein kleiner Erfahrungswert ... ... so aus meiner Sicht, ... ... ich habe ja relativ viele Projekte, ... ... auf die ich draufschauen darf ... ... und wo ich auch Analytics-Zahlen sehe, ... ... auch Website-Zugriffe und so weiter, ... ... eben aus den Kundenprojekten, ... ... die ich betreuen darf. Und da ist es aktuell so, ... ... dass das die absolute Mehrheit des Traffics ... ... über die klassische Suche kommt. Aber dieser kleine Prozentsatz ... ... von Personen, also Besuchern, ... ... die über die KI kommen, ... ... das sieht absolut klein aus, ... ... das sind vielleicht manchmal ... ... bei manchen Projekten zwei oder vier Prozent, ... ... aber im Vorjahr waren es dann halt ... ... ein oder zwei Prozent. Also sprich, hat sich schon verdoppelt ... ... und es wird sich jetzt auch dieses Jahr ... ... mindestens verdoppeln, wenn nicht noch mehr. Das heißt, es ist einfach ein ... ... ja, sehr, sehr wichtiger Aspekt, ... ... wenn man zukunftssicher bleiben möchte, ... ... wo man einfach draufschauen muss, ... ... dass man eben auch für die KI mitoptimiert. Und ja, deswegen ... ... scheint gut zu funktionieren, ... ... das freut mich sehr. Genau. Was würden Sie denn ... ... Ihren jüngeren Kolleginnen und Kollegen mitgeben, ... ... die vielleicht noch im Studium sind ... ... oder die eben angestellt arbeiten, ... ... drüber nachdenken, ... ... Partnertrack oder eigene Kanzlei ... ... und dann eben auch eigene Akquise. Was würden Sie sagen, ... ... was hätten Sie gerne zum ... ... viel früher schon gewusst vielleicht ... ... und womit würden Sie sich zuerst beschäftigen? Das Wichtigste ist, dass man ... ... das, was man macht, wirklich liebt.

(45:17)
Und dann ist es auch egal, was man macht. Ja, es ist einfach so. Bei mir ist es tatsächlich, ... ... ich gehe wirklich ... ... mit meinen Fällen abends ins Bett ... ... und stehe morgens damit auf. Und wenn ich an so einem verbissenen Fall wurschtle, ... ... dann habe ich auch keine Zeit, ... ... dann habe ich auch keine Zeit und keinen Raum. Also ich vergesse alles um mich herum, ... ... außer meinen Hunden, ... ... mit denen ich dann zu regelmäßigen Zeiten ... ... schön nach Routine gehe.

(45:53)
Diese Leidenschaft, ... ... die brauche ich in meinem Thema. Und dann ist es egal, ... ... ob ich Autos, Menschen oder IT vertrete. Ich denke, das ist das Wichtigste, ... ... was man für sich selber herausfinden muss. Wofür brenne ich? Und wie sehe ich mich? Also die eigene Positionierung, ... ... die ist das Wichtigste überhaupt. Nicht nach dem Motto, ... ... ich will aber mit einem fetten BMW fahren ... ... und ich will eine eigene Villa am Stadtrand haben. Kann ich alles dazu packen zu meiner Positionierung, ... ... aber in einem drin muss einfach das Feuer brennen. Und wenn man das hat ... ... und nicht das Gefühl hat, ... ... das geht nicht. Bei mir ist der Satz, ... ... geht nicht, gibt es nicht. Und deswegen bin ich auch damals hier geblieben, ... ... in diesem Nirvana, ... ... sage ich einfach mal so, ... ... wo jeder gesagt hat, ... ... hier kann man doch keine Kanzlei führen, ... ... das wird doch nichts. Doch, es geht. Es geht, indem man überlegt, ... ... wie könnte es gehen. Und indem man dann eben auch mal Wege geht, ... ... die vielleicht nicht so sind, ... ... wie die klassischen. Also ich habe auch früher ... ... in einer klassischen Anwaltskanzlei gearbeitet. Ich kenne das. Ich kenne auch noch die Zeiten, ... ... wo es noch nicht mal einen Telefax gab, ... ... nach 37 Jahren. Also ich bin doch richtig oldschool. Und trotzdem muss ich sagen, ... ... so viel Spaß wie momentan ... ... hat mir meine Arbeit noch nie gemacht. Und deshalb mutig sein, ... ... sich seine Nische ... ... sauber herausarbeiten. Das ist wichtig. Also nicht so Gemengelage, ... ... sondern wirklich sagen, ... ... konkret will ich dieses oder jenes ... ... und daran auch immer arbeiten. Also ich arbeite auch immer wieder ... ... an meiner Positionierung ... ... und ich arbeite auch ... ... auf diesen Hundespaziergängen ... ... mit der KI durchaus mal ... ... an meinem Vorstellungssatz. Wer bin ich? Was ist mein Pitch? Und früher habe ich immer gedacht, ... ... was für ein Unfug. Aber ich merke, ... ... dass es auch mich selber entwickelt, ... ... wenn ich mich ein bisschen ... ... damit beschäftige. Und ich werde klarer ... ... und ich kann diese Klarheit ... ... eben auch an Mandanten abgeben. Also dass man auch in diesem Bereich ... ... an sich arbeitet, ... ... halte ich für extrem wichtig. Weil ... ... in einem müssen wir uns klar sein, ... ... die KI ... ... wird uns auch juristisch ... ... viel Arbeit abnehmen. Und Sie haben eben schon so schön gesagt, ... ... da fragen die Leute doch Google ... ... oder da fragen die auch erst mal die KI, ... ... warum sollen die denn beim Anwalt ... ... so viel Geld abdrucken? Ja, ganz einfach. Indem der Anwalt ihnen sagt, ... ... ja, ... ... das geht so und so, ... ... aber ... ... wir machen jetzt den Weg, ... ... den Weg, den Weg. Also dieses Wege aufzeigen ... ... wird mehr ... ... und dann begleiten. Das wird mehr unser Job ... ... in Zukunft werden. Und deshalb müssen wir natürlich auch ... ... mit der KI gehen. Das ist kein Gegner, ... ... sondern wir müssen mit ... ... die KI mitnehmen ... ... und den Mandanten dann noch mitnehmen. Und dann ... ... kann ich nur sagen, Feuer frei. Perfekt. Sehr, sehr, sehr guter Rat. Also ich finde auch gerade diesen, ... ... diesen Rat, ... ... sich zu spezialisieren ... ... generell, ... ... aber eben dann auch nicht nur zu schauen, ... ... was finanziert mir am Ende ... ... die Villa und das Auto ... ... am besten oder am schnellsten, ... ... sondern eben wofür, ... ... wofür brenne ich auf, ... ... was interessiert mich auch, ... ... finde ich extrem wertvoll als Tipp, ... ... weil man ja ... ... vielleicht gerade in jüngeren Jahren ... ... dann also ... ... ja, ... ... dazu geneigt ist, einmal zu schauen, ... ... ja, wie geht es denn vielleicht am schnellsten? Aber ... ... es gibt ja häufig dann auch ... ... einen nachhaltigeren Weg ... ... und gerade dieses Interesse, ... ... wenn man es für irgendeinen Bereich hat. Ich sitze dann auch teilweise abends noch ... ... auf dem Sofa mit dem Laptop auf den Schoß ... ... und probiere noch irgendwelche ... ... neuen Technologien aus ... ... oder schaue mir irgendwelche, ... ... irgendwelche ...

(50:00)
Frameworks an oder was auch immer und teste. Das würde ich nicht machen, wenn es jetzt rein der Job wäre quasi, sondern einfach, weil das Interesse dann da ist. Und dann fällt es einem auch leichter, auch mal mehr zu arbeiten und eben generell sich tiefer in die Materie einzuarbeiten. Vielleicht noch eine kleine Anschlussfrage. Sie haben ja gesagt, geht nicht, gibt es nicht. Finde ich eine sehr, sehr gute Einstellung. Ist auch eine sehr produktive Einstellung am Ende, weil man eben immer die Lösung sucht und nicht nur das Problem sieht. Trotzdem würde ich sagen, habe ich zumindest schon öfter gehört, gerade von jüngeren Anwältinnen und Anwälten, dass so eine gewisse Angst da ist, sich vor allem nach außen hin öffentlich spezialisiert, also sprich positioniert zu zeigen, weil eben so ein bisschen die Angst da ist, na ja, dann schließe ich ja so viele aus und dann verliere ich ja so viel Geschäftspotenzial. Ist es nicht besser, wenn ich erst mal breiter starte und mich vielleicht irgendwann mal spezialisiere? Was würden Sie auf diese Angst in Anführungszeichen entgegnen? Also ich habe selber angefangen mit allem außer Familienrecht, aber habe da halt auch schon die Strafverteidigung als spezielles Gebiet gehabt. Und ich zehre heute durchaus noch von diesem breiten Wissen. Also ich kann durchaus, wenn mich jemand fragt, sagen, ach so, da gibt es das oder das läuft doch so und so. Aber das haben wir ja heute mit der KI. Die Angst ist vollkommen normal. Also die habe ich auch immer noch, sodass ich denke, ist das alles richtig? Wenn mal einen Tag das Telefon nicht klingelt oder nicht fünf neue Fälle reinkommen, dann denke ich auch schon, hast du irgendwas falsch gemacht? Nee, vollkommener Unfug. Man muss ja auch mal die Sachen nacharbeiten und der liebe Gott regelt das schon, dass man nicht allzu viel, nicht zu viel da hat. Die Angst ist normal und man kann nur mit der Angst sich entscheiden. Also ich kann einfach nur sagen, dann, solange man die Angst hat, immer noch an der Positionierung arbeiten. Was will ich wirklich? Immer noch präziser werden, bis man selber sagt, ja, das bin ich, das will ich und dann machen. Also die Angst ist verständlich. Wie gesagt, habe ich auch. Aber immer, wenn ich die überwunden habe in meinem Leben, war das von Erfolg gegründet. Das kann ich einfach nur sagen. Also wenn mir einer vor zehn Jahren gesagt hätte, du wirst die Anwältin, die auf Sepsis spezialisiert ist, hätte ich gesagt, du spinnst. Damit kann man doch kein Geld verdienen. Ja, aber man kann und man kann Spaß daran haben. Ja, sehr schön. Also finde ich, kann ich gar nichts hinzufügen mehr. Es ist ein sehr, sehr schöner Rat einfach zu sagen, ja, einfach die Angst akzeptieren, weil da ist sie so oder so und einfach so viel rein investieren, Zeit, sich da rein denken, sich vielleicht einen Blick von außen auch holen, wenn man sich unsicher ist und dann irgendwann aber entscheiden, wenn man das Gefühl hat, ja, das ist es jetzt. Man muss ja auch dazu sagen, die Positionierung kann sich ja auch im Laufe der Zeit weiterentwickeln. Deswegen ist es, glaube ich, wertvoller, einfach irgendwann zu starten und dann gegebenenfalls zu iterieren, wenn man sagt, na ja, es ist vielleicht doch ein bisschen mehr in die Richtung und nicht ein bisschen mehr nach rechts als nach links oder was auch immer. Genau, sehr schön. Vielen, vielen Dank. Wir müssen leider langsam schon zum Ende kommen. War sehr, sehr spannend. Ein schönes Gespräch. Vielen, vielen Dank. Ich würde auf jeden Fall alle Ihre, ja, Kontaktpunkte verlinken, Website und gerne auch Ihre Social-Media-Kanäle an alle, die eben, ja, Fragen an Sie haben, habe ich rausgehört, gerade über die Kanzlei-Website oder über Facebook am besten einfach melden wahrscheinlich und Sie sind ja sehr reaktiv, das habe ich schon mitbekommen. Vielen, vielen Dank. Ja, gerne. Hat Spaß gemacht. Kann ich nur zurückgeben. Bis vielleicht demnächst mal. Dankeschön. Danke. Das war die aktuelle Episode des Kanzleimarkting-Podcast. Vielen Dank fürs Zuhören. Ich hoffe, du konntest hier einiges mitnehmen. Falls du dich jetzt fragst, mal so ein bisschen ins Grübeln gekommen bist und am Überlegen bist, wie kannst du vielleicht in Zukunft noch besser, zielgerichteter vor allem, lukrative Mandate generieren. Nicht einfach nur mehr Geschäft, sondern zielgerichtet ebenso die besseren Fälle. Dann hier nochmal ein Hinweis auf den Akquise-Guide, den ich kostenfrei anbiete. Da sieht es ja so aus, dass du einfach ein paar Fragen beantwortest und ich dann über ein Formular. Wir müssen da gar nicht mal zu telefonieren. Wenn du das gemacht hast, brauche ich ein paar Tage. Melde mich dann zurück per E-Mail mit dem fertigen Schritt-für-Schritt-Akquise-Guide. Falls du dann Rückfragen hast und sprechen willst, können wir das gerne tun. Müssen wir aber nicht. Wenn du Interesse hast, dann gehe jetzt auf akquise-guide.de. Ansonsten freue ich mich auf jeden Fall. Falls du bei der nächsten Episode auch wieder mit dabei bist, am besten hier den Podcast abonnieren. Danke fürs Interesse und bis hoffentlich demnächst.