#9 LinkedIn wird vom Wettbewerbsvorteil zur Pflicht!

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Shownotes

LinkedIn war lange ein Wettbewerbsvorteil für Juristen – eine Plattform mit wenig Konkurrenz, die es ermöglichte, zielgerichtet relevante Reichweiten bei Entscheidern aufzubauen.

Aber die Zeiten ändern sich!

Viele deiner Kollegen waren auch in der Vergangenheit schon angemeldet, okay.

Was sich aber ändert: Viele werden jetzt auch AKTIV und..

…posten Content.

…vernetzen sich mit Entscheidern.

…werden im Markt sichtbar.

Das führt zu einem erhöhten Grundrauschen.

Kurz gesagt zu mehr Konkurrenz.

📈 Präsenz ist unerlässich:

In einer Welt, in der Online-Präsenz immer relevanter wird, ist es entscheidend, sichtbar zu werden/bleiben.

Hart ausgedrückt: Nicht regelmäßig in den Timelines potenzieller Mandanten zu erscheinen, bedeutet praktisch, nicht zu existieren.

🎯 Folgendes solltest du beachten:

Auf LinkedIn geht es darum, die richtigen Entscheider im Netzwerk zu haben und sicherzustellen, dass sie dich regelmäßig sehen – sei es durch Beiträge, Kommentare oder Nachrichten.

Nur so bleibst du im Gedächtnis und wirst in Betracht gezogen.

🚨 Mein Appell:

Der beste Zeitpunkt, auf LinkedIn aktiv zu werden, war gestern. Der Nächstbeste ist jetzt. Verschiebe es nicht auf nächstes Jahr. Jeder Tag zählt.

Egal, ob du selbständig agierst oder Unterstützung suchst (sei es durch Anleitungen oder Agenturleistungen) – der Schlüssel liegt im Handeln. Warte nicht auf den „perfekten“ Moment.

LinkedIn ist nicht mehr nur ein Vorteil, es ist eine Notwendigkeit.

LinkedIn wird vom Wettbewerbsvorteil langsam zur Pflicht. Das bedeutet, als Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt solltest du dich künftig auf jeden Fall mit LinkedIn auseinandersetzen, vor allem wenn du eben Unternehmen als Mandanten gewinnen möchtest. Gerne auch aus anderen Gründen. Ja, es können auch Führungskräfte-Manate beispielsweise sein, die relevant für dich sind oder Employer Branding,

aber grundsätzlich spreche ich jetzt hier erst mal vom Thema Akquise. Unternehmensmandate Akquise. Bisher war es so LinkedIn war ein Wettbewerbsvorteil. Warum? Einfach, weil da relativ wenig los war im Sinne von wenig Konkurrenz aus der Rechtsbranche. Klar die meisten deiner Kollegen sind schon relativ lang bei LinkedIn angemeldet.

Aber zwischen angemeldet und aktiv sein gibt es schon einen gewissen Unterschied, gibt es schon eine gewisse Diskrepanz. Bedeutet: Wenn du bisher Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt warst, auf LinkedIn angemeldet warst und auch noch aktiv warst, dann hast du relativ sicher ganz einfach relevante Reichweiten aufgebaut und zwar genau bei den Entscheidern für die Mandate, die du eben akquirieren möchtest.

Und du konntest halt sehr zielgerichtet arbeiten, dir ein Netzwerk aufbauen und hattest wenig Konkurrenz. So ein bisschen wie Google vor keine Ahnung 10, 15, 20 Jahren je nachdem für welches Rechtsgebiet. Auch und was sich jetzt ändert ist, dass von den sehr vielen angemeldeten Kollegen von dir, die auf LinkedIn sind, immer mehr aktiv werden. Also immer mehr Anwälte kommen zu LinkedIn, um dort auch aktiv zu sein. Bedeutet es wird öfter gepostet, es wird ja mehr genetzwerkt, es ist einfacher, ein bisschen was zu posten.

Ob das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt, aber die KI hilft natürlich und das bedeutet einfach das Grundrauschen im Markt wird höher bedeutet: wenn du jetzt nicht regelmäßig in der Timeline von potenziellen Mandanten erscheinst und auftauchst, dann existierst du in deren Welt einfach überhaupt nicht.

Ja es klingt hart, aber ist so. Bedeutet du musst dafür sorgen, dass du A die potentiellen Mandanten, die Entscheider erstmal überhaupt im Netzwerk hast und B musst du auch dafür sorgen, dass wir dich regelmäßig sehen über Beiträge, Kommentare, vielleicht in der Inbox, ja über alle möglichen Kanäle, Aktivitäten, die es auf LinkedIn gibt.

Aber du musst regelmäßig auftauchen, vor allem regelmäßig, ist wichtig und nur dann wirst du auch in Erwägung gezogen, beziehungsweise drehen wir das ganze mal um: Wenn du nicht auf LinkedIn bist, entweder nicht angemeldet oder nicht aktiv, was ungefähr aufs Gleiche rauskommt, dann wirst du bei einer Entscheidung, wo es um die Beauftragung der Kanzlei geht

gar nicht in Erwägung gezogen, weil einfach der Weg vor allem bei Unternehmen bei den Entscheidungen aus dem Unternehmen gar nicht so sehr in die Suchmaschine geht. Da wird gar nicht so sehr gegoogelt Rechtsanwalt, IT Recht, Rechtsanwalt, Datenschutzrecht, gewerblicher Rechtsschutz oder was auch immer oder Vertragsrecht, sondern da geht es über Empfehlungen über ein Netzwerk und da ist LinkedIn halt ein großer Teil und wenn du jetzt einfach regelmäßig zu deinen Themen präsent bist,

dann bis automatisch im Prozess der Entscheidungsfindung mit integriert. Was du also mitnehmen solltest: jetzt ist spätestens der Zeitpunkt, bei dem LinkedIn den Ernst nehmen solltest, aktiv sein solltest und regelmäßig auftauchen solltest. Der beste Zeitpunkt war schon, aber der nächstbeste Zeitpunkt ist im Prinzip jetzt also kann ich dir nur ans Herz legen, nutze das.

Sag' auch nicht jetzt ich schieb das auf nächstes Jahr. Gehe ich dann im nächsten Jahr an, weil dann ist wieder viel los, man hat ja viel aufs nächste Jahr geschoben. Der beste Zeitpunkt ist immer der jetzige. Wenn du Unterstützung brauchst, sei es für eine Schritt für Schritt Anleitung oder auch für Unterstützung im Sinne von Agentur Leistungen melde ich gerne kurz. Dann können wir das mal besprechen. Immer im Rahmen eines kostenfreien Erstgespräch natürlich. Aber trotzdem unabhängig davon, ob du mit mir zusammenarbeiten würdest oder wolltest oder nicht, egal. Du sollst auf LinkedIn aktiv werden, nur dann wirst du in Zukunft auch noch als Kanzlei, als Rechtsanwältin, als Rechtsanwalt in Erwägung gezogen.

Vorherige Folge
#8 Du musst kein LinkedIn Influencer werden

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Sebastian Klingel
Unternehmensmandate für Kanzleien